Donnerstag, 28. März 2013

[lesen & diskutieren] "Eine wie Alaska" von John Green


Im August 2012 war ich per Zufall auf die Godspeed-Leserunde von Lena und Sandy gestossen und hatte mich spontan entschlossen mitzudiskutieren.
Das hat so grossen Spass gemacht, dass wir uns entschlossen, eine neue Leserunde zu starten. Nach dem Sichten aller drei SuB-Listen, fanden wir genau ein Buch, das wir alle drei noch vor uns hatten: "Eine wie Alaska" von John Green. Lena und ich lesen es auf deutsch, Sandy schlägt das englische Original auf.

Ab morgen Abend lesen wir gemeinsam und diskutieren regelmässig im Kommentarbereich. Ich freue mich auf den Gedankenaustausch und bin schon sehr gespannt auf das Buch, denn spätestens nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist John Green bei mir in den 7. Autoren-Himmel aufgestiegen. "Eine wie Alaska" wurde 2008 sogar zweimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.



Kurzbeschreibung:

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.
(Textquelle: dtv)


Wer sich sonst noch an der Diskussion beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen!


Kommentare:

  1. Liebe Favola,
    auf welchem Blog wird denn in den Kommentaren diskutiert? Auf allen dreien? :)
    Ich würde mich gerne anschließen, wenn auch erst morgen (oder heute Abend), aber ich hab das Buch schon angelesen (auf deutsch) und das wäre doch die perfekte Möglichkeit es zu beenden :)
    Vielleicht willst du mir ja noch weitere Regeln erklären, zum Beispiel ob ihr das Buch auch in Abschnitte eingeteilt habt oder so :) LG an dich

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  2. @Lesegiraffe:
    Das wäre doch wirklich genau die perfekte Möglichkeit, das Buch zu beenden :-)
    Dieses Mal kommentieren wir hier auf meinem Blog genau unter diesem Post . . .
    Regeln hatten wir das letzte Mal keine. Wir haben das Buch also nicht in Abschnitte unterteilt. Jeder hat jeweils geschrieben, wo er gerade ist und dann seine Gedanken und Gefühle dazu notiert. Hat super geklappt.

    lG Favola

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  3. Ich hoffe, dass ich es heute Abend irgendwann schaffe, mit dem Lesen anzufangen. Es hat sich nämlich sehr sehr kurzfristig Besuch angekündigt...ansonsten steige ich spätestens morgen mit ein :-) (Wenn ihr dann noch nicht mit dem Buch durch seid!!!).

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  4. @Lena:
    Das wird schon klappen :-)
    Besuch ist ja auch was Tolles!
    Ach, ich vermisse jetzt schon die verschachtelte Kommentarfunktion von dir und Sandy . . . aber mit Artisteer funktioniert das leider irgendwie einfach nicht.

    lG Favola

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  5. Freue mich auch sehr, dass es endlich klappt. Momentan 'hänge' ich noch in Easy von Tammara Webb, aber wir hetzen ja auch nicht sondern lesen und quatschen gemächlich. Also, bis später bzw. Morgen. *wink*

    @Lesegiraffe: Toll, dass du mitmachen möchtest. Wir freuen uns! :D

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  6. Ich schaffe es wohl erst ab Morgen "Alaska" zu beginnen. :/

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  7. So, ich habe gestern Abend die ersten 42 Seiten gelesen.
    Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass aus Sicht eines männlichen Protagonisten geschrieben wird, das ist ja momentan eher eine Seltenheit.
    Die Charaktere sind mir sofort sympathisch, denn sie sind wie immer bei John Green einfach total aus dem Leben gegriffen und sehr authentisch. Toll, die Eigenheiten der beiden Jungs.
    Was wird wohl das grosse Vielleicht von Miles sein? Und was ist in hunderteinunddreissig Tagen? Ich bin gespannt.

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  8. Ich freu mich schon mit euch zu diskutieren :)
    Werde am Nachmittag dann mal schauen, wie weit ich eig. beim anlesen gekommen bin und dann hier mal meinen ersten Bericht tippen :) Das Buch ist glaub ich auch relativ schnell ausgelesen, so viele Seiten sind es ja nicht oder? :)
    Ich lese übrigens die Kindle-Version, die gab es für 2,99€ da habe ich spontan zugeschlagen.


    "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hat mir gefallen, mich aber im letzten Sommer nicht umgehauen. Ich bin gespannt was John Green davor schon so geschrieben hat.


    Habt alle viel Spaß beim lesen :)

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  9. Ich bin gerade mit "Easy" fertiggeworden. Tolles Buch und eine Empfehlung von mir für Euch. ;)
    Ich mache jetzt erstmal eine Pause. Der Haushalt und der Gang zur Post warten. Melde mich wieder, sobald ich einige Seiten im Buch gelesen habe.

    @Favola: Das hört sich doch schon mal vielversprechend an.

    @Lesegiraffe: Ja, das Buch ist relativ schmal. Mal schauen, wie schnell ich vorankomme.


    Bis dann!

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  10. So ihr Lieben. Ich habe gerade auch ein paar Seiten gelesen, bin aber bisher nur auf Seite 24 angekommen. Hier ist wieder volles Haus und ich denke, ich werde heute wieder eher weniger zum Lesen kommen. Aber MORGEN, da gehts richtig los :-) Trotzdem möchte ich noch kurz meinen ersten Eindruck mit euch teilen.

    Ich kann Favola nur zustimmen. Die Charaktere sind bisher wirklich super!

    Ich konnte sofort eine Verbindung zu Miles aufbauen. John Green beschreibt ihn ja schon eher als Außenseiter, aber für mich ist Miles
    einfach so liebenswert, dass ich persönlich gar nicht verstehen kann, wieso er kaum Freunde hat und niemand zu seiner Abschiedsfeier
    gekommen ist. Außerdem finde ich es sehr besonders und außergewöhnlich, dass Miles die letzten Sätze von bekannten Personen auswendig
    kennt und schon fast lächerlich darum bemüht ist, bei anderen Leuten einen guten ersten Eindruck zu machen.

    Den Colonel und Alaska finde ich auch super. Besonders Alaska ist mir sofort nach dem ersten Satz ans Herz gewachsen. Ihr erster Auftritt
    war echt der Brüller :-D

    Ja und John Greens Schreibstil ist genauso besonders, wie ich ihn in Erinnerung hatte :-)

    So, ich befürchte, dass ich mich erst morgen wieder hier einklinken kann. Tut mir furchtbar leid :-(

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  11. @Lena: Ist doch nicht schlimm. Wir lesen ja alle überwiegend und analysieren nicht jede Seite. ;)

    Ich habe übrigens auch die ersten 60 Seiten hinter mir und kann Lena und Favola nur zustimmen. Miles ist unglaublich liebenswert (halt wie Alaska sagt: "God, you're adorable...you're cute. But I love my boyfriend."). Ich schätze, er fällt einfach nirgendwo richtig auf, weil er sich anpassen will um endlich the 'great possible' zu erleben.

    Colonel finde ich auch urkomisch und das Miles sofort eine Schwäche für Alaska entwickelt hat, ist vollkommen nachvollziehbar. @Lena: Der erste Auftritt war wirklich zum wegschmeissen. Und auch ihr zweites Wiedersehen am gleichen Abend fand ich wunderschön und witzig. Wie sie ihm verspricht, dass er bald "flachgelegt" werden wird (natürlich nicht von ihr). Einfach Zucker!

    Kurzum: ich fühle mich sofort wieder wohl zwischen John Greens witzigem, cleverem Erzählstil. Freue mich auf mehr.

    Bis später (oder morgen)!

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  12. Ihr Lieben,

    ich habe gestern doch noch etwas gelesen und starte jetzt auf S. 77.

    Mir gefällt die Geschichte immer noch unheimlich gut, obwohl ich jetzt schon sagen kann, dass ich 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' besser finde. Klar, die beiden Bücher haben völlig andere Thematiken, aber trotzdem hat mit DSiemV mehr gefesselt.

    Mit Miles fühle ich mich immer mehr verbunden. Beispielsweise seine Gründe mit dem Rauchen anzufangen, erinnern mich an meine eigene Jugend. Genauso wie das Gefühl nach der ersten Zigarette, wie Miles es berichtet. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie wunderbar John Green sich in die Welt von Jugendlichen hineinfinden kann :-)

    Sowohl Miles als auch Alaska scheinen ja eine sehr große Leidenschaft für Bücher zu haben. Das finde ich sowieso schon einmal richtig toll und das macht die beiden nur noch sympathischer :-)
    Ist es Zufall oder schreibt John Green immer über Jugendliche, die dem Lesen verfallen sind? Das war ja in DSiemV auch schon so! Habt ihr schon andere Bücher von John Green gelesen, in denen die Jugendlichen auch so gern gelesen haben? Das würde mich mal interessieren :-)

    So gut mir die Geschichte, der Schreibstil und die Figuren in 'Eine wie Alaska' auch gefallen, das ein oder andere Mal hätte ich mir allerdings gewünscht, dass John Green etwas schneller auf den Punkt kommt. Für mich gab es zwischendurch schon minimale Längen, weil John Green zu sehr vom Thema abkommt und zu ausführlich die Umgebung beschreibt. Aber gut, das ist jetzt auch meckern auf hohem Niveau ;-)

    Ich werde mich jetzt ins Bettchen begeben und weiterlesen. Der Schleppi bleibt aber aus, sodass ich erst morgen wieder hier vorbeischaue. Euch wünsche ich noch viel Spaß beim Lesen und bis morgen :-)

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  13. Ach, ich komme leider so gar nicht zum Lesen . . . Gestern habe ich es noch bis zur Seite 86 geschafft, aber morgen geht es ja noch weiter zu meiner Familie . . . war wohl doch nicht so das ideale Lese-Wochenende für mich ;-)

    Ich finde es einfach toll, dass die Jugendlichen bei John Green wirklich 16-Jährige sind . . . die sind dürr, unsicher, Aussenseiter, starren auf Busen . . . in vielen anderen Bücher kommen mir die Jugendlichen so erwachsen vor, so perfekt . . . zu perfekt.

    Das mit den Büchern ist mir auch aufgefallen. Ich habe bisher noch "Will & Will" von John Green gelesen. (Das war mein erstes Buch von ihm.) Da ist mir das aber nicht aufgefallen.

    Ach ich muss sagen, dass mir "DSiemV" noch mehr gepackt hat, doch der Schreibstil von John Green gefällt mir einfach gut. Witzig finde ich auch seine Aufzählungen.

    So, ich werde mich nun mit meinem Buch noch etwas hinsetzen und einige Seiten lesen.
    bis morgen Abend :-)

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  14. Ich bin gestern auch nur noch zum Lesen gekommen, weil ich mich abends früh ins Bett verzogen habe. Bei meiner Familie ist volles Haus und wir passen gar nicht alle aufs Sofa im Wohnzimmer :-D Das war dann gestern Abend für mich die perfekte Gelegenheit, doch noch zu lesen ;-)

    Gerade habe ich das Buch übrigens ausgelesen und ich fand es dann doch noch fabelhaft. Zwar kommt das Buch für mich nicht an DSiemV heran, aber 'Eine wie Alaska' bekommt von mir 4,5 Sterne.

    So wie du schon sagst Favola, die Jugendlichen in John Greens Büchern sind eben Jugendliche und man findet bei ihnen die Macken wieder, die man selbst als Jugendliche auch hatte. Gleichzeitig sind sie aber mit ihren Denkweisen auch schon recht erwachsen und haben einfach stets etwas ganz besonderes an sich. Sei es Miles, der sich für die letzten Worte eines Menschen interessiert, oder Alaska, die Bücher liebt...in 'Eine wie Alaska' war wirklich jede Figur auf seine eigene Art und Weise einzigartig!!!

    Ich schaue morgen früh noch einmal hier vorbei und gucke, wie weit ihr seit :-) Dann können wir uns ja noch einmal austauschen.

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  15. Hi ihr alle :)
    Ich bin leider noch nicht weiter gekommen. Da nimmt man sich vor ganz viel zu lesen und genau dann kommt entweder was dazwischen oder man hat in der Zeit, die man dann zur freien Verfügung hat doch keine Lust auf das aktuelle Buch. Aber: Ich werde das Buch sicher noch lesen in den nächsten Tagen/Wochen also melde ich mich auch hier wieder :D Ich hoffe, die ein oder andere von euch will dann doch noch mal vorbeischauen. Und wenn ich es gelesen habe will ich auch all eure Kommis lesen :) Liebe Grüße

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  16. @Lesegiraffe:
    Tja so ist das Leben :-)
    Ich finde es aber schön, dass du nach dem Beenden des Buches hier nochmals vorbeischauen möchtest :-)

    lG Favola

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  17. So, ich habe es heute Morgen auch geschafft, "Eine wie Alaska" zu beenden. Im Anschluss habe ich dann noch gemerkt, dass das John Greens Debüt war . . . und somit ist es ja auch schön zu sehen, dass er sich weiterentwickelt . . .

    Man hat beim Lesen ja immer ein bisschen daran herumstudiert, was wohl am Tag 0 sein könnte . . . erst war ich total auf der falschen Spur, doch nach und nach habe ich mir etwas in die Richtung ausgerechnet, wie es dann auch eingetroffen ist.

    Wie schon geschrieben, sagt mir John Greens Schreibstil einfach zu. Doch ich finde, dass das Buch doch einige Längen aufweist, meiner Meinung nach vor allem danach . . . ich muss auch gestehen, dass mich das Buch nicht so ganz bei der Stange behalten konnte. Vielleicht liegt es auch daran, dass es nach "Dark Destiny", "CoFA" und "CoLS" einfach zu ruhig war . . .

    Ich werde in den nächsten Tagen wohl noch ein Rezigramm zu diesem Buch verfassen.

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  18. Weiterentwickelt hat er sich auf jeden Fall, aber den tollen Schreibstil hat er beibehalten :-)

    Ich habe auch lange überlegt, was an Tag 0 passiert und mir war es erst ein Kapitel davor klar...ich habe absolut nicht damit gerechnet und war wirklich traurig. Ehrlich gesagt habe ich das Buch an dieser Stelle auch sauer aufs Bett geschmissen und zu meinem Freund gesagt, dass ich keine Lust mehr habe, das Buch weiterzulesen :-D

    Was ich aber wiederum sehr vorhersehbar fand waren dann die Todesumstände! Miles und der Colonel haben so lange gebraucht, um das 'Rätsel' zu lösen, mir war es schon viel eher klar. Aber ich muss sagen, dass ich das Buch trotzdem noch sehr gern weitergelesen habe. John Green hat die Trauer der Jugendlichen für mich sehr authentisch und fesselnd umgesetzt!

    Ich bin erleichtert, dass du auch ein paar Längen gefunden hast. Ich hatte nämlich schon Sorge, dass nur ich das so sehe!

    Auf jeden Fall bin ich schon gespannt auf dein Rezigramm. Ich werde mich die Tage auch an eine kurze Bewertung setzen :-)

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