Freitag, 30. Oktober 2015

Frankfurter Buchmesse 2015 - Samstag



Der Samstag sollte mein letzter Messetag werden, versprach aber noch einige Highlights. Als erstes begleitete ich Sabrina zu ihrem Termin bei Ullstein. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich kaum Bücher aus diesem Verlag lese und so auch keinen Kontakt zu einem Mitarbeiter habe. Das wird sich nun aber ändern, denn nach diesem Gespräch hatte ich ganze viele auch aktuelle Buchtipps und drei davon musste ich mir gleich bestellen, als ich von Frankfurt zurück war: "Mein langer Weg nach Hause" von Saroo Brieley, "Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer" von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse und "Frühling, Sommer, Herbst und Günther" von Marco Tschirpke. Drei Bücher, die momentan nicht wirklich nicht meinem Beuteschema passen und die mich trotzdem total reizen zu lesen.




Ullstein hat eine sehr breites Angebot an Lesestoff. Vor allem ein Buch wurde uns ans Herz gelegt, das aber bereits erschienen ist: "Ich heisse nicht Miriam" von Majgull Axelsson. Es gibt sehr viele Literatur, die während dem zweiten Weltkrieg spielt, doch meistens stehen da die Juden im Mittelpunkt. In diesem Buch erfahren wir mehr über die Roma unter den Nazis, denn diese standen noch unter den Juden. "Ich heisse nicht Miriam" ist gehobene Frauenunterhaltung und das Cover ist einfach wunderschön.

Die meisten von uns sind wohl mit dem kleinen Bären und der Tigerente aufgewachsen. Im Februar wird die Biografie von Janosch "Wer fast nichts braucht, hat alles" erscheinen.

Frau Freitag wollte schon immer Lehrerin werden und unterrichtet nun seit zehn Jahren. Im März erscheint nun ihr vierter unterhaltsamer Ratgeber "Für mich ist auch die 6. Stunde". Für mich als Lehrerin wohl beinahe eine Pflichtlektüre ...

Mit "Show me a Hero" von Lisa Belkin erscheint ein weiteres Buch zu einer TV-Serie .... was anscheinend auch ein Trend ist .... diese Serie soll für Fans von "The Wire" sein. 

Im April erscheint dann eine herzzerreissende Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, diein Afghanistan zu Gejagten wurden. "The Lovers" von Rod Nordland ist eine wahre Geschichte.

Ein Geheimtipp und absolute Empfehlung aus dem Verlag ist "Bevor die Welt erwacht" von Monica Wood. Ein elfjähriger Pfadfinder soll bei einer 104-jährigen Dame Sozialdienst leisten. Ein Buch über eine spezielle Freundschaft und einen Vater, der vieles über seinen Sohn erfährt. Erscheinungstermin: August 2016

Auch empfohlen wurde uns "Worte in meiner Hand" von Guinevere Glasfurd. Es ist eine wahre Geschichte, ein literarischer Liebesroman über den Philosophen René Descartes.

Das Cover von "Die Reise der Amy Snow" könnte etwas in die Irre führen, denn es ist kein historischer Roman. Das Buch von Tracy Rees wird im März erscheinen. 

Im Juni erscheint "Die Canterbury Schwestern" von Kim Wright. Die Protagonistin soll den letzen Wunsch ihrer Mutter erfüllen und deren Asche bei einer Wallfahrt nach Canterbury verstreuen. Doch dies passt der Tochter so gar nicht und so macht sie sich doch unfreiwillig auf den Weg.


   

Bei one erscheinen immer sechs Titel pro Programm und auch dieses Mal ist es eine gute Mischung.

Im Februar erscheint "Zorn und Morgenröte" von Renée Ahdieh. Es ist ein Debüt ab 14 Jahren und an 1001 Nacht angelehnt, also orientalisch. Es wird auch einen zweiten Band geben.

Von Mara Andeck wird im März ein witziges Buch erscheinen, das die Thematik der Castingshow aufgreift. "Wolke 7 ist auch nur Nebel. Moya Liebesexperiment" wird ab 14 Jahren empfohlen.

"Zwei in einem Traum" hat ein wunderschönes Cover und ist im Romance-Bereich angesiedelt. Das Buch von Lucy Keating wird im April erscheinen und ab 14 Jahren empfohlen.

Dann erwartet uns auch noch ein Psychothriller von Elizabeht Woods. "Böse, Böse" wird auch ab 14 Jahren empfohlen.

Einige von euch haben bestimmt "Songs of Revolution" von Emma Trevayne gelesen. Im Mai erscheint nun der zweite Band "Voice of Freedom". Er spielt 7 Jahre nach Band 1 und wird aus der Sicht der kleinen Schwester erzählt.

Im März erscheint noch ein zweiter Band und zwar "Das Lieds des Quarktiers". Wer den Autor schon kennt, weiss, dass einem hier viel Skurriles und britischer Humor erwartet.


         


Mit "Liebe ohne Punkt und Komma" erscheint noch ein zweiter Band und zwar ist das die Fortsetzung von "Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult und Samantha van Leer. Und ich kann euch jetzt schon sagen, dass es auch wieder märchenhaft gestaltet ist.

Luca Di Fulvia kennen wir von seinen erwachsenen Romanen wie "Der Junge, der Träume schenkte". Im Frühjahr wird nun sein erstes Kinderbuch erscheinen, das ganz viel Abenteuer enthält. "Kinder der verlorenen Bucht" wird ab 10 Jahren empfohlen.

Mit "Spirit Lake. Die Legende des Wendigo" bietet uns Christopher Ross einen Mystery Thriller ab 13 Jahren.


Danach ging es für mich weiter zum Piper Bloggertreffen, mit dem der Verlag allen Bloggern einmal Dankeschön sagen wollte. Ich habe an dieser Buchmesse von mehreren Seiten gesagt bekommen, wie wichtig wir Blogger für die Verlage seien, denn im Jugenbuchbereich laufe sehr vieles über uns. Kaum ein Jugendbuch wird zum Beispiel in der FAZ besprochen und so braucht es andere Kanäle und das sind dann eben wir Blogger. So hat Piper ein Meet and Greet mit Jennifer Estep auf die Beine gestellt, denn ihre Bücher wurden wie keine anderen durch die Blogs gepusht und bekannt gemacht.
Möglichst bald werde ich euch etwas mehr über das Treffen mit Jennifer Estep erzählen und dann wird es für euch auch noch eine Überraschung geben.

Bea ist eine meiner treusten Leserinnen und sie kommentiert beinahe jeden Beitrag von mir - und dann ist sie auch noch Schweizerin .... aber wisst ihr was? Ich musste doch wirklich bis nach Frankfurt fahren, ums sie zu treffen ....
Eigentlich wollten wir gemeinsam zum LovelyBooks Treffen, doch als wir die Menschenmasse dort erblickten, haben wir wieder kehrt gemacht.

Und dann musste ich mich auch schon wieder auf die Heimreise machen, denn es lagen noch fast vier Stunden Zugfahrt vor mir.



Und was ist mein Fazit dieser Buchmesse?

  • Die Buchmesse ist für mich wie ein Klassentreffen. Man sieht schon bekannte Blogger und lernt neue Gesichter hinter den Blogs kennen. Richtig toll!
  • Das Frühjahrsprogramm hält einige Highlights bereit. Meine Wunschliste ist auf jeden Fall schon schön voll (Der März wird ganz schlimm!).
  • Viele Verlagsmitarbeiter haben sich viel Zeit genommen und so sind auch interessante Gespräche entstanden.
  • Adiletten eignen sich definitiv nicht für einen viertägigen Messebesuch.
  • Ich komme wieder ....




Und wenn ihr erfahren wollte, was ich an den anderen Tagen erlebt habe:




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