Dienstag, 3. September 2013

[Rezigramm] "Walking Disaster" von Jamie McGuire


Titel: Walking Disaster
Reihe: Beautiful-Serie, Band 2
Autorin: Jamie McGuire
Genre: New Adult
Verlag: Piper Taschenbuch (13. August 2013)
ISBN: 978-3492304610
Seiten: 480


Inhalt:
Travis ist hart im Nehmen. Aufgewachsen in einer Familie von Männern, weiß er sich durchzuschlagen. Er ist bekannt als Weiberheld und Kämpfer. Alle Jungs möchten an seiner Stelle sein, alle Mädchen an seiner Seite. Doch Abby ist anders. Sie schenkt ihm keine Bewunderung und schmachtet ihn nicht aus ihren großen, grauen Augen an. Sie wirkt unschuldig und zerbrechlich, aber Travis spürt, dass sie ein dunkles Geheimnis verbirgt. Er ist fasziniert von ihr, und er macht sich daran, das zu tun, was er seiner Mutter versprochen hat: Er kämpft für seine Liebe. Unaufhaltsam.
(Bild- und Textquelle: Piper)  




"Walking Disaster" steigt mit einem Prolog ein, in dem wir eine sehr berührende Szene aus Travis' Kindheit miterleben. Diese ist wirklich sehr emotional und hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Da der Prolog einen sehr wichtigen und wegweisenden Teil von Travis' ist, finde ich es toll, dass Jamie McGuire diesen vorneweg gesetzt hat.


Danach muss ich zum Geschehen nicht mehr viel sagen, denn "Walking Disaster" ist "Beautiful Disaster" aus Travis' Sicht. So kennen wir die Handlung schon und die Geschichte bringt nur stellenweise Neues. So erfahren wir aber, warum Travis Abby von Anfang an "Täubchen" nennt, wir erkennen, warum er Parker von Anfang an auf dem Kicker hat und vor allem lernen wir die Familie Maddox besser kennen, was mir sehr gut gefallen hat.


Auch die Protagonisten sind die alt bekannte, doch sehen wir sie nun vielleicht ein bisschen aus einem anderen Licht. Wir verstehen den Bad Boy Travis besser, was ich von Abby jedoch nicht behaupten kann ... In "Beautiful Disaster" war sie mir sehr sympathisch, doch in "Walking Disaster" erlebte ich sie sprunghaft und zickig. Kein Wunder, dass Travis da ab und zu überhaupt nicht mehr wusste, woran er ist.
Wer auch in diesem Buch einfach durch und durch sympathisch rüberkommt, sind Shepley und America. Die beiden sind die Fixpunkte im Chaos von Travis und Abby.

Travis' Sicht hat sicherlich seinen Reiz, doch hervorgestochen sind vor allem der Prolog und einige Szenen aus seiner Familie, die man aus "Beautiful Disaster" noch nicht kennt, da Abby da nicht dabei ist. Zudem sollte man sich das hollywoodreife Ende nicht entgehen lassen ... ich fand ja das Ende von "Beautiful Disaster" schon etwas dick aufgetragen, aber das überbietet Jamie McGuire hier um ein Weites ... aber es passt einfach.


Da es wirklich die gleiche Story einfach aus seiner Sicht ist, ist 90% der Handlung schon bekannt und so gab es einige Stellen, die ich am liebsten einfach nur überflogen hätte. Stellenweise zog sich die Geschichte und ich lechzte nach Neuem. Mein Hunger wurde aber nur zu einem Teil gestillt, und so frage ich mich wirklich, ob "Walking Disaster" in dieser Form nötig war. Für mich hätten es wohl eine Kurzgeschichte oder einfach einzelne Kapitel getan.


Jamie McGuires Schreibstil ist auch dieses Mal flüssig und jugendlich. Sie hat ihre Ausdrucksweise dem Bad Boy Travis etwas angepasst und so finden wir in "Walking Disaster" etwas mehr Kraftausdrücke, was aber sehr gut zu seiner Person und zur Story passt.





"Walking Disaster" ist eine reizvolle Ergänzung zu "Beautiful Disaster", doch da es die gleiche Handlung aus Travis' Sicht schildert, fehlt die nötige Spannung und ich musste mich über die eine oder andere Länge retten. Das hollywoodreife Ende hat mich dann aber für einiges entlöhnt.







  1. Beautiful Disaster
  2. Walking Disaster

Jamie McGuire plant weitere Bücher in der Welt von Abby und Travis anzusiedeln, eines wird Trents, eines Thomas`Geschichte. (Quelle)





@ by Favolas Lesestoff


Kommentare:

  1. Ich finde ja das die Autorin das Buch einfach gleich abwechselnd aus beiden Sichten hätte schreiben sollen. Ich finde das in zwei Bände aufzuteilen einfach nur Geldmacherei.

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    1. Huhu :-)
      Weisst du, was ich denke?
      "Walking Disaster" war so gar nicht geplant ... als dann "Beautiful Disaster" so ein Erfolg wurde, wollte die Autorin mehr ... den Lesern mehr geben, aber wohl auch mehr aus ihrer Idee rausholen ...

      lg Favola

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    2. Das kann auch gut sein. Aber ich finde es auch überflüssig. Ich hätte das Buch "Beautiful Disaster" bestimmt auch besser gefunden wenn es aus beiden Sichten geschrieben worden wäre. Insgesamt hätte man aus der Story mehr rausholen können wenn man sich nicht so sehr auf die Beziehung der beiden festgenagelt hätte.
      Ich bin auf die Verfilmung gespannt, soweit ich weiß wurden die Filmrechte schon verkauft.

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    3. Hast du "Walking Disaster" auch gelesen? Rezension konnte ich jetzt keine finden ...
      Ich denke, dass man das Buch sehr gut verfilmen kann ... das ist doch die perfekte Hollywood-Story :-D

      lg Favola

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    4. Nein nur "Beautiful Disaster" und da ich es nicht so atemberaubend fand wollte ich mir die gleiche Story nicht nochmal antun. ;)
      Also den Film werd ich mir auf jeden Fall angucken. Konnte mir das sowieso schon die ganze Zeit beim Lesen als Film vorstellen.

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  2. Hm, ich habe bis jetzt nur Beautiful Disaster gelesen und Walking Disaster liegt noch daheim. Schade, dass die Autorin nicht mehr "Neues" untergebracht hat...:-( Mal schauen, wie meine Rezi abschneidet.

    LG Desiree

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    1. Hoi Desiree

      Nicht viel Neues ... bin schon auf deine Meinung gespannt :-)

      lg Favola

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  3. Hoi Favola

    *seufz* Immerhin sind es 3 Enten.
    Habe schon viel schlechtere Bewertungen gelesen. Und es subbt noch auf meinem Kindle. Traue mich nicht mehr recht ran.

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    1. Hoi Sandy

      Es gibt aber auch sehr viele 5-Stern-Bewertungen .... wobei ich das ehrlich gesagt nicht verstehen kann ...
      aber trau dich nur ... den Anfang fand ich sehr emotional, die Stellen mit Travis' Familie haben mir gut gefallen und das Ende ... naja, hollywoodreif ... :-D Und die Längen überliest du einfach ;-)

      lg Favola

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  4. Ich fand ja "Beautiful Disaster" schon schlecht und das Einzige, was in dem Buch erklärt werden müsste, meiner Meinung nach, ist, weshalb er die Eigenschaften eines Stalker an den Tag legt und grundlos so brutal ist.
    Schließlich schlägt er jeden, der Abby zu nah kommt, zusammen oder verscheucht sie grob.

    LG
    Sari

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