
Titel: Devil's Deal: Dunkle Versuchung
Reihe: Jaga und der Teufel, Band 1
Autorin: Layla Fae
Übersetzerin: Nora Petroll
Verlag: reverie (25. November 2025)
Seitenzahl: 592
Genre: Dark Fantasy
Inhalt:
Der Teufel sehnt sich nach ihrer Seele. Doch sie ist nicht bereit, nachzugeben.
Jaga ist eine junge Hexe, die von ihrem Dorf geächtet wird. Ihr Traum, eine angesehene Heilerin mit magischen Fähigkeiten zu werden, wird ihr verwehrt, als die Dorfältesten, die ihr misstrauen, nach dem Tod ihres Mentors jemand anderen mit dieser Aufgabe betrauen. Isoliert und verachtet, ändert sich Jagas Leben während der Sommersonnenwende dramatisch, als sie in den heiligen Kreis der Götter gezogen wird und Woland, dem Teufel, begegnet. Nachdem sie eine Nacht lang mit ihm getanzt hat, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Woland ist von nun an von Jaga besessen, gleichzeitig bringt seine Anwesenheit Leid und Dunkelheit in ihr Dorf. Trotz der dunklen Magie, die Woland umgibt, und seiner Verführungsversuche, Manipulationen und Drohungen weigert sich Jaga, sich ihm zu unterwerfen. Stattdessen ist sie entschlossen, ihre Seele zu schützen und für ihre Autonomie zu kämpfen.
Jaga ist eine junge Hexe, die von ihrem Dorf geächtet wird. Ihr Traum, eine angesehene Heilerin mit magischen Fähigkeiten zu werden, wird ihr verwehrt, als die Dorfältesten, die ihr misstrauen, nach dem Tod ihres Mentors jemand anderen mit dieser Aufgabe betrauen. Isoliert und verachtet, ändert sich Jagas Leben während der Sommersonnenwende dramatisch, als sie in den heiligen Kreis der Götter gezogen wird und Woland, dem Teufel, begegnet. Nachdem sie eine Nacht lang mit ihm getanzt hat, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Woland ist von nun an von Jaga besessen, gleichzeitig bringt seine Anwesenheit Leid und Dunkelheit in ihr Dorf. Trotz der dunklen Magie, die Woland umgibt, und seiner Verführungsversuche, Manipulationen und Drohungen weigert sich Jaga, sich ihm zu unterwerfen. Stattdessen ist sie entschlossen, ihre Seele zu schützen und für ihre Autonomie zu kämpfen.
(Bild- und Textquelle: reverie)
"Devil's Deal" beginnt atmosphärisch und führt direkt in Jagas schwierige Lebensrealität ein. Als junge Hexe wird sie in ihrem Dorf misstrauisch beäugt und nach dem Tod ihres Mentors endgültig ausgegrenzt. Während der Sommersonnenwende begegnet sie im Kreis der Götter Woland, dem Teufel. Von da an hängt eine dunkle Präsenz über ihr und dem Dorf, und ein gefährliches Spiel um Seele und Selbstbestimmung beginnt.
Jaga ist eine starke, trotzige Figur, die sich nicht brechen lässt, weder von den Dorfbewohnern noch von Wolands Verführungen. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Wunsch nach Anerkennung machen sie greifbar, auch wenn ich manche ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Woland hingegen ist moralisch sehr düster angelegt: besitzergreifend, manipulativ und schwer einzuordnen. Seine Obsession für Jaga sorgt für Spannung, wirkte für mich aber sehr toxisch.
Woland hingegen ist moralisch sehr düster angelegt: besitzergreifend, manipulativ und schwer einzuordnen. Seine Obsession für Jaga sorgt für Spannung, wirkte für mich aber sehr toxisch.
Die Geschichte startet vielversprechend und punktet mit einem ungewöhnlichen, von slawischer Mythologie inspirierten Setting. Gerade zu Beginn musste ich mich jedoch erst in die vielen Namen und Hintergründe einfinden. Über weite Strecken zog sich die Handlung für mein Empfinden. Obwohl ständig etwas geschah, wurde die Geschichte nicht vorangetrieben. Erst gegen Ende nimmt die Story deutlich an Fahrt auf und bringt mehr Klarheit, meiner Meinung nach allerdings zu spät.
Das düstere Setting und die mythologischen Elemente haben mir gut gefallen. Jaga als starke Heldin, die um ihre Selbstbestimmung kämpft, fand ich überzeugend. Auch die geheimnisvolle Stimmung konnte mich zeitweise packen. Die Grundidee der Geschichte ist definitiv interessant.
Die Liebes-, beziehungsweise Machtbeziehung zwischen Jaga und Woland war mir stellenweise zu unausgewogen und unangenehm. Manche Szenen wirkten auf mich eher befremdlich als intensiv.
Zudem fehlte mir bei einigen Figuren die emotionale Tiefe. Das Ende war mir etwas zu einfach gelöst.
Layla Faes Schreibstil ist eher schlicht gehalten und lässt sich grundsätzlich flüssig lesen. Allerdings gab es für mich einige holprige Formulierungen und Momente, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben.

Zudem fehlte mir bei einigen Figuren die emotionale Tiefe. Das Ende war mir etwas zu einfach gelöst.
Layla Faes Schreibstil ist eher schlicht gehalten und lässt sich grundsätzlich flüssig lesen. Allerdings gab es für mich einige holprige Formulierungen und Momente, die mich aus dem Lesefluss gerissen haben.
Fazit:
"Devil's Deal" ist düstere Fantasy mit spannender Idee und starker Heldin. Für mich blieb die Umsetzung jedoch hinter dem Potenzial zurück. Wer sehr dunkle und moralisch graue Geschichten mag, könnte hier eher Gefallen finden.© Favolas Lesestoff







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