Dienstag, 27. Januar 2026

"The Ordeals: Alte Magie. Neue Mächte. Tödliche Prüfungen." von Rachel Greenlaw




TitelThe Ordeals
Untertitel: Alte Magie. Neue Mächte. Tödliche Prüfungen.
Reihe: The Ordeals, Band 1
Autorin: Rachel Greenslaw
Übersetzer: Kerstin Fricke
Verlag: Klett-Cotta (17. Januar 2026)
Genre: Urban Fantasy
Seiten: 480






Lesegrund:

Die Inhaltsangabe des Buches mit dem Sammler und seinem Blutsbund und der Elite-Akademie für Magiebegabte hat mich so fasziniert, dass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte.



Kurzbeschreibung:


Sophia De Winter ist in ihrem Leben gefangen und sieht nur einen Ausweg: Sie muss an der magischen Elite-Akademie Killmarth aufgenommen werden. Dort warten nicht nur tödliche Gefahren auf sie, sondern auch Gefühle, die sie sich nie hätte träumen lassen. Rachel Greenlaw schreibt atmosphärische, fesselnde Romantasy, die ihresgleichen sucht.
Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

(Textquelle: Klett-Cotta)



meine Meinung:


Einstieg ins Buch:
An einem Donnerstagnachmittag gegen fünfzehn Uhr wimmelt es im Pickled Gargoyle von Studenten. Ich trete ein, als würde es aus einer Laune heraus geschehen, lasse den Blick auf dem Weg zum Tresen unauffällig durch den Raum schweifen und nehme
die vielen geröteten Gesichter zur Kenntnis.


In "The Ordeals" steht Sophia de Winter im Mittelpunkt, die seit ihrer Kindheit durch einen magischen Blutsbund an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden ist. Für ihn muss sie gefährliche Aufträge ausführen, ohne Aussicht auf ein eigenes Leben. Als sie von der Elite Akademie Killmarth erfährt, erkennt sie ihre einzige Chance auf Freiheit. Die Schutzmechanismen der Akademie sollen stark genug sein, um den Bund zu brechen. Doch der Weg dorthin ist alles andere als sicher. Um aufgenommen zu werden, muss Sophia an den sogenannten Ordeals teilnehmen, tödlichen Prüfungen, die nur die Stärksten überleben.

Die Geschichte wird aus Sophias ich-Perspektive erzählt, wodurch man sehr nah an ihren Gedanken, Ängsten und Hoffnungen ist. Ihr Wunsch nach Freiheit, ihre Schuldgefühle und ihre innere Zerrissenheit wirken authentisch und nachvollziehbar. Auch wenn sie kein perfekter Charakter ist, konnte ich schnell mit ihr mitfühlen.

Ein grosser Pluspunkt des Buches ist das Magiesystem. Illusionisten, Botaniker, Alchemisten und Maskierer wirken zwar auf den ersten Blick vertraut, sind aber interessant und eigenständig ausgearbeitet.

Die Akademie Killmarth mit ihrer düsteren Atmosphäre passt perfekt zu den brutalen Prüfungen und sorgt für konstant hohe Spannung. Jede Ordeal fühlt sich anders an und bringt neue Gefahren mit sich, sodass kaum Ruhepausen entstehen.

Auch die Nebenfiguren sind abwechslungsreich gestaltet. Besonders die Dynamik zwischen den Anwärtern und das ständige Gefühl, niemandem ganz trauen zu können, haben mir sehr gefallen.

Die Beziehung zwischen Sophia und Alden beginnt mit viel Potenzial und guten Dialogen, entwickelte sich für meinen Geschmack jedoch zu schnell. Hier hätte ich mir mehr Zeit und Tiefe gewünscht.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm. Die Seiten fliegen nur so dahin, vor allem in den Prüfungen und im letzten Drittel. Das Ende ist intensiv, emotional und lässt viele Fragen offen.


Fazit:


"The Ordeals" ist ein spannender, atmosphärischer Auftakt, der mit einem düsteren Akademie Setting, tödlichen Prüfungen und einem kreativen Magiesystem überzeugt. Besonders die konstant hohe Spannung und das Gefühl von Misstrauen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Trotz kleiner Schwächen in der romantischen Entwicklung bietet die Geschichte viel Unterhaltung, starke Ideen und ein Ende, das einen nicht so schnell loslässt.





© Favolas Lesestoff

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