Samstag, 22. November 2025

"Velvet Falls, but the Gods forgot to die" von Julia Dippel




TitelVelvet Falls, but the Gods forgot to die
Reihe: Velvet Falls, Band 1
Autorin: Julia Dippel
Illustratorin: Carmen die Mauro
Verlag: Loomlight in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (18. Oktober 2025)
Genre: Urban Fantasy
Seiten: 512
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 16 Jahren






Lesegrund:

Von Julia Dippel habe ich nun schon mehrere Bücher gelesen und immer konnte sie mich gut unterhalten. So war ich gespannt, was es mit "Velvet Falls" auf sich hat.



Kurzbeschreibung:

Als die Sterne fielen, kehrte die Magie in unsere Welt zurück und mit ihr neue Götter. Seit diesem Tag träumte Velvet von der Aufnahme in einen Hexenzirkel, aber Schicksal und Verrat zwangen ihr einen anderen Weg auf: den einer Dämonenreiterin. Doch dämonische Kräfte sind unberechenbar, und als sie Velvet eines Tages mit Visionen einer brennenden Zukunft fluten, entdeckt sie, dass ein magisches Virus die unsterblichen Götter auszulöschen droht. Um es aufzuhalten, soll sie das Blut der sieben göttlichen Söhne beschaffen. Ein schier unmögliches Unterfangen – würde Velvet nicht zufällig einen der Göttersöhne kennen: Kash, alias Kashmere Sinclair, alias ihr Ex und der Grund für all ihre zerstörten Träume. Ihn um Hilfe zu bitten, reißt nicht nur alte Wunden auf, sondern stürzt Velvet in einen erbitterten Kampf um ihr Herz und die Rettung der Welt.
(Textquelle: Thienemann-Esslinger Verlag)



meine Meinung:


Einstieg ins Buch:
Es sagte wohl einiges über den Grad meiner Verkorkstheit aus, dass sich das Herumwühlen in klebrigen Dämoneninnereien tröstlicher anfühlte als die Rückkehr in die Stadt, in der ich aufgewachsen war.

 

Mit "Velvet Falls, but the Gods forgot to die" startet Julia Dippel ihre neue Urban Fantasy Dilogie und legt einen Auftakt hin, der gleichzeitig düster, intensiv und voller emotionaler Wucht ist. Die Welt, in der Dämonen, neue Götter und magische Machtspiele aufeinandertreffen, entfaltet sich von der ersten Szene an und lässt einem kaum Zeit zum Durchatmen.

Im Zentrum steht Velvet, eine Dämonenreiterin, die härter geworden ist, als sie je sein wollte. Ihre Visionen einer brennenden Zukunft treiben sie voran und bringen sie in eine ungemütliche Lage. Für ein Gegenmittel braucht sie das Blut der Göttersöhne, darunter Kashmere Sinclair. Ihr Ex. Ihr Trauma. Ihre grösste Versuchung.

Julia Dippel versteht es meisterhaft, Figuren mit Ecken und Kanten zu erschaffen, die zugleich verletzlich und stolz, kaputt und kämpferisch sind. Velvet ist bissig, sarkastisch und stur, doch hinter jeder Spitze lauert eine Verletzung.

Kash dagegen wirkt kontrolliert und unantastbar, ein Mann mit Macht und einer Maske, die nur Velvet zum Rutschen bringen kann. Die Dynamik der beiden lebt von Spannung, unausgesprochenen Wahrheiten und einer Vergangenheit, die sich Stück für Stück offenbart. Die Rückblenden fügen sich gekonnt in den Fluss der Gegenwart ein und geben der Beziehung Tiefe und Tragik.

Der Schreibstil ist rasant, emotional, düster und trotzdem voll bissigem Humor. Nur schon die Namen, die Velvet ihren Waffen gibt…. zum Beispiel Grete, die Machete… ganz grosses Kino!

Nebenfiguren wie Eddie, Cole und die grossartige Dämonenzehe Monty sorgen für Wärme, Humor und das gewisse Extra.

Und dann kommt dieses Ende. Eine Wendung, die alles aufreisst, was man zu wissen glaubte, und einen Cliffhanger mit sich bringt, der einfach nur fies ist.


Fazit:

"Velvet Falls" ist ein spannender, überraschender Auftakt voller Herzblut. Wer Urban Fantasy mit rasanter Action, emotionaler Tiefe, facettenreiche Charakteren und spritzigem Humor liebt, wird hier super unterhalten.




Infos zur Reihe:

  1. Velvet Falls, but the Gods forgot to die





die Autorin:


Julia Dippel wurde 1984 in München geboren und arbeitet als freischaffende Regisseurin für Theater und Musiktheater. Um den Zauber des Geschichtenerzählens auch den nächsten Generationen näherzubringen, gibt sie außerdem seit über zehn Jahren Kindern und Jugendlichen Unterricht in dramatischem Gestalten. Ihre Textfassungen, Überarbeitungen und eigenen Stücke kamen bereits mehrfach zur Aufführung.
(Textquelle: Thienemann-Esslinger Verlag)



© Favolas Lesestoff

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