
Titel: In Stormy Weather
Autorin: Chelsea Curto
Übersetzung: Andreas Helweg, Pauline Kurbasik
Verlag: kiwi space (9. Juli 2026)
Seitenzahl: 464
Genre: New Adult, RomCom
Book Tropes: Rivals to Lovers, Best Friend’s Brother
Inhalt:
Dr. Quincy Monroe ist die MINT-Queen der Meteorologie – unnahbar, brillant und unaufhaltsam. Doch als die heftigste Hurrikansaison Floridas zuschlägt, gerät sie ausgerechnet mit ihrem Erzfeind aneinander. Sebastian Dunn, Bruder ihrer besten Freundin, ein arroganter TV-Wetterstar und die einzige Person, die Quincy gefährlich werden kann. Verdammt zu einer riskanten Jagd im Auge des Sturms, liefern sich die beiden einen messerscharfen Schlagabtausch, bei dem die Funken heißer brennen als jeder Blitzschlag.
(Bild- und Textquelle: kiwi space)
Quincy und Sebastian kennen sich seit ihrer Schulzeit und liefern sich seit Jahren einen beruflichen Wettkampf. Als Sebastian für die Hurrikansaison zurück nach Florida kommt, treffen die beiden erneut aufeinander und müssen gemeinsam Stürme jagen. Aus der alten Rivalität entwickelt sich dabei langsam mehr.
Quincy und Sebastian waren grundsätzlich sympathische Protagonisten. Besonders Quincy hat mir mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Leidenschaft für Meteorologie gefallen.
Gerade Sebastian zeigt schnell, dass hinter seiner lockeren Sunnyboy-Art viel mehr steckt. Er zeigt viel Leidenschaft für seinen Beruf wie auch für Quincy.
Die Meteorologie ist ein grosser Teil der Geschichte und sorgt für interessante und spannende Momente. Besonders die Szenen rund um die Hurrikans waren atmosphärisch und actionreich. Leider wiederholen sich diese Situationen etwas, und auch die erwartete Rivals-to-Lovers-Dynamik war für mich schneller vorbei als gedacht.
Auch die Freundeskreise der beiden mochte ich sehr gerne und sie sorgten für zusätzliche humorvolle Momente.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Chemie zwischen Quincy und Sebastian habe ich nicht immer gespürt und der Übergang von Rivalität zu Gefühlen ging mir zu schnell. Auch einige intime Szenen wirkten für mich eher störend als romantisch und hätten für meinen Geschmack weniger derb ausfallen dürfen.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und angenehm zu lesen. Die Dialoge zwischen Quincy und Sebastian haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die wechselnden Perspektiven geben einen guten Einblick in ihre Gedanken.


Der Schreibstil ist locker, flüssig und angenehm zu lesen. Die Dialoge zwischen Quincy und Sebastian haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die wechselnden Perspektiven geben einen guten Einblick in ihre Gedanken.
Gleichzeitig hätte die Geschichte für mich etwas mehr Tiefe und Abwechslung vertragen.
Fazit:
stürmisch, unterhaltsam, romantisch"In Stormy Weather" hatte für mich eine richtig spannende Grundidee und ein ungewöhnliches MINT-Setting. Besonders Meteorologie und Quincys Kampf um Anerkennung haben mir gefallen. Die Romance konnte mich dagegen nicht vollständig abholen und auch die Handlung wiederholte sich stellenweise. So ist die Geschichte meiner Meinung nach eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch.

© Favolas Lesestoff






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