
Titel: We Who Will Die
Untertitel: Empire of Blood, Band 1
Autorin: Stacia Stark
Übersetzerin: Michelle Gyo
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (12. März 2026)
Genre: Fantasy
Seiten: 624
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (12. März 2026)
Genre: Fantasy
Seiten: 624
Lesegrund:
Dieses Buch hatte ich schon sehr oft bei englischsprachigen Bookstagrammern gesehen, so dass ich mich riesig darüber gefreut hatte, als ich die deutsche Übersetzung entdeckte
Kurzbeschreibung:
Das Leben im gefährlichen Dorn Distrikt ist für Arvelle und ihre jüngeren Brüder ein ständiger Überlebenskampf – und der fremde Vampir vor ihrer Haustür weiß genau, womit er sie erpressen kann. Als letzte Rettung für ihren schwer kranken Bruder, geht Arvelle einen magischen Schuldschwur mit einem schier unmöglichen Ziel ein: Sie soll den Imperator töten, einen uralten Vampir, den der Gott Umbros selbst erschaffen hat. Dafür muss sie zunächst die Auslese überleben – einen Arenawettkampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Tödlichsten bestehen, um für die imperiale Elitewache ausgewählt zu werden.(Textquelle: dtv Verlagsgesellschaft)
meine Meinung:
Einstieg ins Buch:
Magnus kreischt wie ein Esel, wenn er lacht.
Er fläzt sich auf seinen Stuhl, als wäre es ein Thron, und bedeutet der Schankfrau mit einer trägen Geste, ihm den Becher erneut zu füllen, während er auf seine Karten starrt. Sie wirft mir einen gequälten Blick zu und kommt mit einer Flasche Wein von der Theke herüber.
Die Schankfrau ist dafür verantwortlich, die beiden Männer zu bedienen.
Ich dafür, einen von ihnen am Leben zu erhalten.
"We Who Will Die" ist der Auftakt zu Stacia Stark neuer Romantasy-Reihe, die einen in eine kompromisslose, brutale Welt wirft und dabei kaum Zeit zum Durchatmen lässt. In einem Setting, das stark an das antike Rom erinnert, treffen Gladiatorenkämpfe auf Vampirherrschaft, politische Intrigen und eine Heldin, die gezwungen ist, über sich hinauszuwachsen.
Im Zentrum steht Arvelle, die im gefährlichen Dorn-Distrikt ums tägliche Überleben kämpft. Als es ihrem schwer erkrankten Bruder immer schlechter geht, bleibt ihr keine andere Wahl als auf einen magischen Schuldschwur einzugehen. Doch ihr Auftrag scheint schier unmöglich zu sein, denn sie soll den Imperator töten. Der Weg dorthin führt durch eine gnadenlose Auslese in der Arena, in der nur die Stärksten bestehen.
Was sofort auffällt, ist das hohe Tempo. Arenakämpfe, Training, Machtspiele und Geheimnisse greifen nahtlos ineinander. Dabei entsteht ein permanentes Gefühl von Unsicherheit, denn weder Figuren noch Entwicklungen sind wirklich vorhersehbar. Gerade diese Unberechenbarkeit sorgt für einen starken Lesesog.
Arvelle selbst ist eine Protagonistin, die nicht durch Perfektion glänzt, sondern durch Durchhaltevermögen. Sie zweifelt, trifft nicht immer kluge Entscheidungen und ist körperlich oft unterlegen. Trotzdem wächst sie an ihren Herausforderungen und beweist eine bemerkenswerte innere Stärke. Ihre Motivation bleibt dabei stets greifbar: der Schutz ihrer Familie.
Besonders spannend ist das Beziehungsgeflecht. Zwischen zwei Vampiren entwickelt sich eine langsame, emotional aufgeladene Dynamik, die bewusst auf einen klassischen Romance-Fokus verzichtet und stattdessen auf Spannung und Unsicherheit setzt. Die Frage, wem man vertrauen kann, zieht sich durch das gesamte Buch.
Das Worldbuilding hingegen bleibt stellenweise eher vage. Viele Konzepte wie Magiesysteme, gesellschaftliche Hierarchien oder verschiedene Wesen werden angerissen, aber nicht immer vollständig erklärt. Das kann zu Beginn verwirrend sein, verliert jedoch an Gewicht, sobald man sich stärker auf die Handlung und die Figuren einlässt.
Ein klarer Pluspunkt sind die zahlreichen unerwarteten Wendungen. Immer wieder nimmt die Geschichte neue Richtungen, so dass sie mich total mitreissen konnte. Besonders das Finale legt noch einmal deutlich an Intensität zu und gipfelt in einem Cliffhanger, der einen die Fortsetzung herbeisehnen lässt.
Fazit:
Insgesamt bietet "We Who Will Die" eine gelungene Mischung aus Action, Intrigen und emotionaler Spannung. Trotz kleiner Schwächen im Weltenaufbau überzeugt die Geschichte durch ihren Unterhaltungswert und ihre starke Hauptfigur. Einmal begonnen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.die Autorin:
Stacia Stark ist eine #1-Fantasy-Romance-Autorin, die es liebt, über gefundene Familien, selbstbewusste Heldinnen und grüblerische, mürrische Helden zu schreiben. Ihre Bücher wurden schon in über 15 Sprachen übersetzt und waren zweimal für die Goodreads Choice Awards nominiert. Wenn sie nicht schreibt oder die Welt bereist, ist Stacia meist auf ihrem Sofa in den Seiten eines guten Buchs versunken.
(Textquelle: dtv Verlagsgesellschaft)
© Favolas Lesestoff

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