Posts mit dem Label Nina Dulleck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nina Dulleck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Juli 2015

[Kinderbuch] "LeYo!: Mein grosser Märchenschatz" von Ingmar Wendland & Nina Dulleck




Titel: LeYo!: Mein grosser Märchenschatz
Reihe: LeYo!
Autor: Ingmar Wendland
Illustratorin: Nina Dulleck
Ausführung: Pappbilderbuch, 26,9 x 2,1 x 36 cm
Verlag: Carlsen (20. November 2014)
ISBN: 978-3551221810
Seiten: 16
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 4 Jahren


Wer schon immer einmal wissen wollte, was im bösen Wolf vorging, als er die große Dummheit beging Rotkäppchens Großmutter zu verspeisen oder wie Rapunzel und ihr Prinz doch noch zueinander fanden, wird mit diesem Märchenschatz große Freude haben. Die acht beliebtesten Grimmschen Kindermärchen laden in zeitgemäßem Gewand und den Stimmen ihrer Helden und Schurken zum Zuhören und Mitmachen ein.
Mit wundervollen, großformatigen Bildtafeln, lustigen Dialogen, überraschenden multimedialen Zusatzszenen und vielen Spielen ist Familienspaß garantiert.
(Bild- und Textquelle: Carlsen)







Eigentlich müsste ich hier meine Rezension aufteilen, denn ich halte zuerst einmal natürlich das Buch "Mein grosser Märchenschatz" in den Händen. Von diesem bin ich richtig angetan, denn die Illustrationen von Nina Dulleck sind einfach toll. Auf jeder Doppelseite hat sie ein Mädchen aufbereitet, so dass wir insgesamt acht Klassiker der Gebrüder Grimm geboten bekommen:

  1. Rotkäppchen
  2. Rapunzel
  3. Schneewittchen
  4. Das tapfere Schneiderlein
  5. Rumpelstilzchen
  6. Aschenputtel
  7. Die Bremer Stadtmusikanten
  8. Hänsel und Gretel
Einmal muss man das Buch quer, dann wieder im Hochformat in die Hände nehmen und das Märchen wird dann wie eine fortlaufende Bildergeschichte in einer Zeichnung erzählt. Darunter ist der Text abgebildet, so dass man das Märchen auch gut vorlesen kann. Wenn das Kind die Geschichte schon kennt, kann diese so auch gut vom Kind alleine erzählt werden. Und gemeinsam lassen sich auf den Bildern viele Dinge entdecken. Also von den Illustrationen her ist dieses Buch für mich wirklich ein Schatz.

"Mein grosser Märchenschatz" gehört aber zur LeYo! Reihe vom Carlsen Verlag. Vielen kennen bestimmt schon den tiptoi- oder TING-Stift. Auch LeYo! ist interaktiv, doch dafür braucht man lediglich ein Handy oder ein Tablet. Man muss nur die kostenlose LeYo! App runterladen und dann kann es losgehen. Es gibt drei Möglichkeiten:
  • Durchblick (eigentlich eine digitale Klappenform, denn sie zeigt Unsichtbares)
  • Hören (Das Märchen wird einem erzählt, inklusive Geräusche und zum Teil Musik)
  • Spielen (Hiermit kann die Geschichte erlebt werden)

Die Durchblick-Funktion sieht richtig toll aus, da die Elemente wie rauskommen. Einige sind auch wirklich witzig, doch die meisten haben dann nicht mehr viel mit dem Märchen zu tun.
Das Hören wäre für mich die wichtigste Option, denn meine Kinder lieben beide Hörspiele. Doch ich muss zugeben, dass ich die Handhabung recht schwierig finde. Meine Tochter ist 5 Jahre alt und entspricht also genau dem Zielpublikum. Aber um das Märchen richtig zu hören, muss sie genau den Weg auf dem Bild kennen und das Handy schön ruhig halten können. Ein Schlänker zu weit nach rechts oder links und der Text beginnt von neuem oder sie hat einen Teil übersprungen. Bisher musste ich immer das Handy halten und dann kann ich die Geschichte ja auch gleich selber erzählen. Kinder in dem Alter wollen aber viel lieber alleine mit dem Handy umgehen und alles selber machen ....
Die Spielen-Funktion hat sich mir bisher leider noch nicht erschlossen. Zwar bewegen sich da einige Dinge, doch ich weiss nicht genau, was das mir spielen zu tun hat. 
Ich werde mir aber bestimmt noch das eine oder andere LeYo! Buch anschauen, damit ich die App noch genauer unter die Lupe nehmen kann.





Mit wunderbaren Illustrationen führt uns Nina Dulleck in "Mein grosser Märchenschatz" durch acht Märchen der Gebrüder Grimm.
Das gross Pappbuch gehört zur ineraktiven LeYo! Reihe vom Carlsen Verlag. Toll, dass man dafür einfach eine kostenlose App herunterladen kann. Die App selber konnte mich aber noch nicht ganz überzeugen. Ich werde sie jedoch noch am einen oder anderen Buch ausprobieren.










Donnerstag, 11. Dezember 2014

[Bilderbuch] "Kleiner Stern ganz gross" von Elisabeth Vollmer




Titel: Kleiner Stern ganz gross: Eine Weihnachtsgeschichte
Autorin: Elisabeth Vollmer
Illustratorin: Nina Dulleck
Verlag: SCM R. Brockhaus (26. August 2010)
ISBN: 978-3417261882
Seiten: 24
Ausführung: Hardcover, 16 x 23 cm
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 3-8Jahre


Inhalt:
Der kleine Stern träumt davon, eines Tages einen wichtigen Auftrag zu bekommen. Aber er ist eben klein und sitzt in einer abgelegenen Himmelsgegend. Was soll da schon passieren? Doch eines Tages kommt ein Engel vorbei, um ausgerechnet mit ihm zu sprechen. In diesem peppigen Bilderbuch wird die Weihnachtsgeschichte für alle Kleinen erzählt, die große Träume vom Leben haben.
(Bild- und Textquelle: SCM R. Brockhaus)   






Es war einmal ein kleiner Stern ... er war so klein, dass er weder eine Nummer noch einen Namen trug, er war noch nicht einmal entdeckt worden. Und dabei hatte er grosse Träume. Er wollte etwas Wichtiges erleben, am liebsten würde er bei der Geburt eines Prinzen leuchten.
Und dann passierte das Unglaubliche: Noch nie zuvor war ein Engel in ihre Gegend gekommen und nun blieb er vor versammelter Sternenschar genau vor dem kleinen Stern stehen. Er bekam die wichtige Aufgabe, drei weisen Sterndeutern den Weg zu leuchten und sie so zum neugeborenen König der Welt zu führen.
Er gab sich grosse Mühe, wurde aber langsam ungeduldig. Zudem stellte er sich vor, in welchem prächtigen Haus so ein Königskind wohl zur Welt kommen würde. So musste ihn der Engel darauf hinweisen, dass ein Stall das Ziel war. Erst war der kleine Stern enttäuscht, doch dann hörte er plötzlich eine Stimme, die ihn rief. Sie kam vom Baby, das in der Futterkrippe lag. Das Jesuskind erklärt dem kleinen Stern, dass niemand zu klein und zu unbedeutend  ist. Es hat jeden lieb und kann jeden brauchen.

Nina Dulleck drückt dieser Weihnachtsgeschichte ihren ganz eigenen Stempel auf. Mit fröhlichen, überaus bunten und kindgerechten Bildern illustriert sie "Kleiner Stern ganz gross" und lässt damit Kinder- (und Mama-)herzen höher schlagen. Schon die ganz Kleinen sprechen sehr gut auf die Bilder an.

Toll finde ich, dass hier die Weihnachtsgeschichte für einmal aus einer anderen Perspektive erzählt wird und die Kernaussage des Buches ist einfach wunderschön.
Die Geschichte eignet sich hervorragend zum Vorlesen in der Adventszeit und sogar mein Junior (2.5 Jahre) schaut sich die Bilder gerne alleine an.




"Kleiner Stern ganz gross" besticht mit seinen bunten, fröhlichen und peppigen Bildern. Doch auch die Geschichte selber muss sich nicht verstecken. Wir erleben die Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive eines kleinen Sterns und erfahren vom Jesuskind in der Krippe persönlich etwas ganz Wichtiges.
Ein Buch, das sich schon für kleine Kinder eignet.




Bonusmaterial zu dieser Geschichte gibt es hier:
www.scm-brockhaus.de/kleinerstern






Dienstag, 9. Dezember 2014

[Bilderbuch] "Malte und das schönste Geschenk der Welt" von Bettina Wendland




Titel: Malte und das schönste Geschenk der Welt
Autorin: Bettina Wendland
Illustratorin: Nina Dudleck
Verlag: SCM R. Brockhaus (18. September 2014)
ISBN: 978-3417286519
Seiten: 32
Ausführung: Hardcover, 21,5 x 1 x 21,6 cm
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4-6 Jahre


Inhalt:
Nur 47 Cent! Mehr Geld ist nicht in Maltes Spardose. Dabei möchte er seiner Mama doch so gern ein Geschenk kaufen.
Zusammen mit seine Scwhester zieht er los - und lernt einiges über den Sinn vom Schnekn und Weihnachten.
(Bild- und Textquelle: SCM R. Brockhaus)   






Im Kindergarten hat Malte für seinen Papa ein Lesezeichen gebastelt, doch natürlich möchte er seiner Mama auch etwas schenken. Und so leert er seine Spardose, um mit dem Geld etwas Schönes zu kaufen. Leider sind nur 47 Cent drin und so macht er sich ein wenig ratlos mit seiner Schwester auf den Weg. Dann kommt ihm die Idee, eine Blume zu kaufen, Mama mag doch so gerne Rosen. Doch leider ist auch so eine zu teuer. Die Verkäuferin bekommt Mitleid und schenkt ihm eine abgebrochene Rose, die sie sowieso nicht mehr verkaufen kann. Und so geht es ihm noch an zwei anderen Orten und schlussendlich hilft ihm die Nachbarin, daraus ein schönes Geschenk zusammenzustellen. 
Beide Elternteile freuen sich riesig über ihr Geschenk, denn das Wichtigste ist ja, dass es von Herzen kommt. Als Malte dann zu Mama meint, dass er alles geschenkt bekommen habe, erklärt ihm seine Mutter, dass das doch der Grund sei, warum wir überhaupt Weihnachten feiern: Gott hat uns seinen Sohn geschenkt.

Das Wichtigste an einem Bilderbuch sind ja meistens die Illustrationen und diese sind hier wirklich sehr gelungen. Farbenfroh und peppig aber liebevoll gestaltet, ziehen sie die Kinderaugen sofort an. 
Die Sätze sind recht kurz, so dass kleinere Kinder der Geschichte gut folgen können. Schön finde ich moderne Aspekte, wie dass die 47 Cent nicht einmal für ein Päckchen Fussballkarten reichen. Eine Geschichte aus der Welt der Kinder, was mir sehr gut gefällt.

Das Ende ist dann sehr christlich, doch in einem Weihnachtsbuch darf/soll das ja auch so sein. Und ich finde es sehr schön, den Kindern vor Augen zu führen, warum wir nochmals Weihnachten feiern.

Der einzige Kritikpunkt ist für mich eigentlich, dass ein Kindergartenkind mit der Aufgabe, der Mutter ein Weihnachtsgeschenk zu organisieren, allein gelassen wird. Ich persönlich finde es schade, wenn schon so kleine Kinder denken, sie müssten ein Geschenk kaufen. Selbstgebasteltes ist doch viel schöner und ich kenne es nur so, dass der Papa mit den Kindern für ein Geschenk für die Mama schaut (und umgekehrt). Aber würde es diesen Kritikpunkt nicht geben, gäbe es auch "Malte und das schönste Geschenkt" nicht. Und das wäre ja auch sehr schade.




"Malte und das schönste Geschenk der Welt" zeichnet sich vor allem durch die wunderbar bunten und liebevollen Bilder aus. Aber auch die Geschichte konnte mich überzeugen. Sie zeigt den Kindern auf, dass es nicht auf den Preis eines Geschenks ankommt und erklärt, warum wir überhaupt Weihnachten feiern.