Wenn man das Cover anschaut, kommt man gar nicht auf die Idee, was für eine immense Farbpalette an Gefühlen die Geschichte enthält. Wer meine Rezension zu "Der Geschmack von Sommerregen" kennt, weiss, wie begeistert ich davon bin, wie Julie Leuze das Farbenspiel in Sophies Wahrnehmung in die Geschichte eingewoben hat und damit ihren wunderbar leichten, zum Teil schon fast poetischen Schreibstil bereichert hat.
Aus diesem Grund habe ich mir das Buch ein zweites Mal vorgenommen und wirklich alle Farben von Sophies Monitor rausgeschrieben. So habe ich für euch Sophies ganz persönliche Farbpalette der Gefühle zusammengestellt:
Zudem habe ich drei Szenen aus dem Buch versucht malerisch festzuhalten:
Denn Mattis soll nicht sehen, dass ich den Kampf gegen die Tränen verloren habe. Stetig und salzig laufen sie mir über die Wangen, silbern tropfen sie über meinen inneren Monitor. Überdecken das Gold, verdrängen das Blau.
Ich hasse Silber.
(aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 79)
Meine Gefühle fahren Achterbahn: unten das schleimige, eifersüchtige Grün, oben goldüberglänzte Liebe. Unten das Beige dieser nagenden Unsicherheit, oben elfenbeinfarbene Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass ich für Mattis the one and only bin.
(aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 118)
Blau und Gold prallen auf spitzes Dunkelgrün, auf schmutzige Schlieren und Beige. Leiser Triumph wagt sich ans Licht, sofort überblendet von grellen Warnlichtern. Es ist zu viel, zu viele Farben, zu viele Emotionen, und ich schaffe es nicht, das Knäuel zu sortieren [...].
(aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 137)
Diese drei Motive habe ich mit dem Text zusammen als Postkarten entworfen.
Und als Abschluss habe ich mich noch bei Sophies Farbpalette bedient und drei Lesezeichen zum Buch kreiert:
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem bunten Einblick in Sophies Emotionen noch etwas mehr auf das Buch aufmerksam machen konnte.
Selbstverständlich sind meine Kreationen alles meine persönlichen Eindrücke, meine ganz eigenen Interpretationen.
Und hier geht es zu meiner Rezension zu "Der Geschmack von Sommerregen": *klick*






















