
Titel: We free the Stars
Reihe: Die Reiche von Arawiya, Band 2
Autorin: Hafsah Faizal
Übersetzer: Bastian Ludwig
Verlag: Knaur HC (2. Dezember 2024)
Seitenzahl: 624
Genre: Fantasy
Inhalt:
Trotz aller Verluste sind Zafira, Nasir und Kifah fest entschlossen, dem Königreich Arawiya die Magie zurückzubringen. Doch sie haben kaum noch Verbündete, und die Menschen im Land leben in Angst vor der Rückkehr des Löwen der Nacht.
Nasir kämpft außerdem darum, die Magie in seinem Blut zu beherrschen: Er muss lernen, seine Macht zu verfeinern, damit er sie auch gegen seinen Vater einsetzen kann, der unter der Kontrolle des Löwen steht. Währenddessen ringt Zafira mit einer ganz anderen Dunkelheit, die seit ihrer Verbindung mit dem Jawarat in ihr brodelt. Das Summen seiner Stimmen treibt sie an den Rand des Wahnsinns und auf ein Chaos zu, das sie auf gar keinen Fall entfesseln darf, was auch immer geschieht.
Gefangen im Dunklen, finden Zafira und Nasir zueinander. Aber die Zeit läuft unerbittlich gegen sie. Und um ihre Welt zu retten, müssen dramatische Opfer gebracht werden …
Nasir kämpft außerdem darum, die Magie in seinem Blut zu beherrschen: Er muss lernen, seine Macht zu verfeinern, damit er sie auch gegen seinen Vater einsetzen kann, der unter der Kontrolle des Löwen steht. Währenddessen ringt Zafira mit einer ganz anderen Dunkelheit, die seit ihrer Verbindung mit dem Jawarat in ihr brodelt. Das Summen seiner Stimmen treibt sie an den Rand des Wahnsinns und auf ein Chaos zu, das sie auf gar keinen Fall entfesseln darf, was auch immer geschieht.
Gefangen im Dunklen, finden Zafira und Nasir zueinander. Aber die Zeit läuft unerbittlich gegen sie. Und um ihre Welt zu retten, müssen dramatische Opfer gebracht werden …
(Bild- und Textquelle: Knaur)
Im Mittelpunkt stehen erneut Zafira und Nasir, deren Wege untrennbar miteinander verbunden sind. Während Nasir eine spürbare Entwicklung durchläuft und immer mehr aus dem Schatten seines Vaters tritt, wirkt Zafiras Fortschritt durch ihre Verbindung zum Jawarat gebremst. Besonders gut gefallen haben mir Altair und Kifah, die mit ihrer Stärke und ihrem Humor die Dynamik der Gruppe bereichern.
Die Handlung ist abwechslungsreich und bewegt sich durch viele Orte Arawiyas, wodurch die Welt noch lebendiger wirkt. Neben Kämpfen und politischen Intrigen gibt es auch zahlreiche stille Momente, in denen die inneren Konflikte der Figuren im Vordergrund stehen. Gerade diese Mischung aus äusseren Gefahren und persönlichen Kämpfen macht den Verlauf intensiv und vielschichtig.
Auch dieses Mal besticht Hafsah Faizal mit einer grandiosen Atmosphäre. Das orientalisch inspirierte Setting mit seinen geheimnisvollen Orten, fremden Wörtern und dem Hauch von Tausendundeiner Nacht gefiel mir richtig gut.
Auch die Zumra ist mir ans Herz gewachsen. Aus einer Zweckgemeinschaft entsteht eine tiefe Verbundenheit, die den Kern der Geschichte bildet.
Auch die Zumra ist mir ans Herz gewachsen. Aus einer Zweckgemeinschaft entsteht eine tiefe Verbundenheit, die den Kern der Geschichte bildet.
Zudem wirkten manche Passagen aufgrund der ausschweifenden Beschreibungen etwas langatmig.
Hafsah Faizals Schreibstil ist bildgewaltig, detailreich und poetisch, was die Welt sehr eindrucksvoll macht. Gleichzeitig erfordert dieser Stil viel Aufmerksamkeit und Geduld, da nicht jede Passage flott zu lesen ist. Wer Freude an atmosphärischem Worldbuilding hat, wird hier aber definitiv belohnt.
Fazit:
magische. Vielschichtig, emotionalMit «We free the Stars» liefert Hafsah Faizal einen starken, emotionalen und atmosphärischen Abschluss ihrer Dilogie. Trotz kleiner Schwächen in Tempo und Liebesgeschichte überwiegen für mich die Stärken der facettenreichen Figuren und der einzigartigen Welt.
Infos zur Reihe:


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