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Mittwoch, 28. März 2018

"Mausmeer" von Tamara Bach






Titel: Mausmeer
Autorin: Tamara Bach
Genre: Jugendroman
Verlag: Carlsen (28. Februar 2018)
ISBN: 978-3551583802
Seiten: 144
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahren









Nachdem mir "Vierzehn" so gut gefallen hatte, stand für mich sofort fest, dass ich auch Tamara Bachs neues Werk "Mausmeer" unbedingt lesen musste.

Montag, 21. November 2016

[Wer "A" sagt . . .] mit Tamara Bach










Vor meiner Karriere als Autorin . . . .

…habe ich auch schon geschrieben, wollte aber Lehrerin werden, weshalb ich als Assistant Teacher nach England ging, wo ich aus lauter Langeweile ein Buch namens „Marsmädchen“ geschrieben habe, und der Rest ist Geschichte(n).


Mir gefällt an meinem Beruf, . . . .   

… das Schreiben.


Ein Tag im Leben einer Autorin . . . .

… wäre im Film eine der ödesten Szenen, weil man nur am Schreibtisch sitzt und sich versucht zum Schreiben zu motivieren, aber stattdessen E-mails bearbeitet und das Internet einmal von vorne nach hinten durchliest.

 
Meine Ideen für ein Buch . . .

… sind kleine Tierchen, die mich hinterrücks anspringen, wenn sie wollen, sind eigensinniger als Katzen, nicht zahm, aber spielwütig.


Ein unvergessliches Erlebnis als Autorin . . .

… war, als ein Freund sagte zu meinen Texten könne man tanzen.

 
Mein Lieblingsbuch . . .

… ist Plural, weil es nicht nur eines gibt, aber eins, dasss ich alle zwei Jahre wieder raushole und lese ist „American Gods“ von Neil Gaiman.


Als nächstes plane ich . . .

… das zweite und dritte Workshopwochenende für das Schreibzimmer im Literaturhaus Frankfurt, einen Vortrag für Studenten, einen Artikel für 1000 und ein Buch, Weihnachten und ein neues Buch.










Als Kind . . . .

… sah ich aus wie die Biene Maja.


Bücher . . . .

… sind Freunde und kein Nahrungsmittel.


Es war einmal . . . .

… ein kleines Mädchen“, steht auf einem Zettel, der über meinem Schreibtisch hängt.


Am liebsten . . . .

… wäre ich immer am Meer.


Seit gestern weiss ich, . . . .

… dass Socken mit Mustern schneller gestrickt sind als die ohne.


Schon immer . . . .

… wollte ich einen Hund haben.


Ich will gar nicht wissen, . . . .

… was andere Leute für Ideen für Romane haben, ich hab meine eigenen.




© Carlsen Verlag


Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. Ihr neuestes Buch heißt "Vierzehn" und ist ebenfalls bei Carlsen erschienen.

(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)











      

      

  • Marsmädchen
  • Busfahrt mit Kuhn
  • Jetzt ist hier
  • Was vom Sommer übrig ist
  • Marienbilder
  • Vierzehn        →   zu meiner Rezension



Liebe Tamara
herzlichen Dank, dass du bei meiner Aktion "Wer A sagt . . " mitgemacht hast. Ich fand es schön, dich an der Buchmesse kurz erlebt zu haben und freue mich, dass du dich so kurzentschlossen als B-Sagerin zur Verfügung gestellt hast. Mit "Vierzehn" konntest du mich wirklich faszinieren und begeistern, so dass ich unbedingt mehr von dir lesen möchte ....
Die Erkenntnis, dass sich Socken mit Muster schneller stricken lassen, habe ich leider noch nicht gewonnen .... ich habe wohl immer die falschen Muster gewählt .....
Favola - Nicole  


Und wer auch die anderen B-Sagerinnen kennenlernen möchte, findet diese hier: *klick*



Mittwoch, 16. November 2016

[Rezension] "Vierzehn" von Tamara Bach






Titel: Vierzehn
Autorin: Tamara Bach
Genre: Jugendroman
Verlag: Carlsen (29. September 2016)
ISBN: 978-3551583598
Seiten: 112
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 20 Jahre









Ich hatte bis jetzt leider noch kein Buch von Tamara Bach gelesen, in unserer Bibliothek steht aber der eine oder andere ihrer Titel. "Vierzehn" ist ein wunderschönes und sehr besonderes Buch, das ich am Carlsen-Bloggerempfang bekommen habe. Die Autorin selber war auch vor Ort und hat mir das Buch sogar signiert.



Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.
(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)





Einstieg ins Buch:
Du schläfst. Du träumst. 

Mit "Vierzehn" hält man ein ganz besonderes Buch in der Hand. Es ist nicht nur optisch wunderschön gestaltet, sondern weiss auch inhaltlich zu faszinieren und zu begeistern.

Wir begleiten die vierzehnjährige Beh und erleben ihren ersten Schultag - vom Aufwachen über den Schulweg, das Zusammentreffen nach den Ferien bis hin zum Schwimmbadbesuch und dem 'Gute Nacht'. Wir erleben den ganz normalen Alltag mit seinen Höhen und Tiefen, mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen. Und eigentlich könnte man denken, dass dies zu normal, zu langweilig ist, doch Tamara Bach weiss zu fesseln.

Sie legt nämlich einen aussergewöhnlichen Schreibstil an den Tag. Die Du-Perspektive ist immer etwas Besonderes, doch Tamara Bach lebt diesen Erzählstil. Es gibt Sequenzen, da beginnt sie fast ausschliesslich mit 'Du'. Dazu kommen ihre kurzen, prägnanten Sätze, so dass "Vierzehn" schon fast poetisch anmutet.
Sicherlich muss man sich erst etwas an den Schreibstil gewöhnen, doch dann wird nur schon die Sprache zum Lesegenuss. 

Man könnte ausrechnen, wie viele Schulstunden man dieses Jahr vor sich hat. Man könnte Marker setzen, Meilensteine, für Ferien, Notenschluss, für Atempausen. Man kann es aber auch einfach seinlassen.     (Seite 29)

"Vierzehn" ist ein ruhiges Buch, das jedoch nur schon durch den Schreibstil fasziniert. Dazu kommen Andeutungen, so dass man sich bei der Lektüre immer fragt, was da in der Vergangenheit los war, was da wohl noch kommt. Und als der Tag um ist und Beh zu Bett geht, ist man fast ein bisschen wehmütig, dass die gemeinsam Zeit um ist, denn dieses Mädchen hätte man gerne noch etwas besser kennengelernt. Doch so ist das Leben. Manchmal bekommt man nur einen Einblick ....






authentisch, tiefgründig, einzigartig
Tamara Bach hat es in "Vierzehn" geschafft, den ganz normalen Alltag auf eine sehr besondere Art einzufangen. Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil ist ihr ein stilistisches Meisterwerk gelungen.






© Carlsen Verlag


Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. Ihr neuestes Buch heißt "Vierzehn" und ist ebenfalls bei Carlsen erschienen.

(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)






© Favolas Lesestoff