Dienstag, 4. Juni 2013

Ein Blick zurück: Mai 2013






  1. "Die Mission: Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1" von Rod Rees 
  2. "Rush of Love - Verführt" von Abbi Glines
  3. "Geheimnisse des Himmel" von Tanja Voosen
  4. "Teufelsherz" von Sabrina Qunaj
  5. "Mein Sommer nebenan" von Huntley Fitzpatrick
  6. "Bitterzart" von Gabrielle Zevin

Der Lesemonat Mai war recht durchzogen. Mit dem einen oder anderen Buch hatte ich doch recht zu kämpfen und vor allem für "Demi-Monde" brauchte ich wirklich lange, um die 608 Seiten zu bewältigen. Aus diesem Grund bin ich mit meinen sechs gelesenen Büchern trotzdem zufrieden.







  1. "Die Erleuchtete - Das Dunkel der Seele" von Aimee Agresti
  2. "Meisterklasse" von Ally Carter
  3. "Im Pyjama um halb vier" von Gabriella Engelmann & Jakob M. Leonhardt
  4. "Nur ein kleiner Sommerflirt" von Simone Elkeles
  5. "Soul Beach 1 - Frostiges Paradies von Kate Harrison   (meine aktielle Lektüre)
  6. "Wer schön sein will muss sterben" von Michele Jaffe
  7. "Firelight - Brennender Kuss" von Sophie Jordan
  8. "Der Weg der gefallenen Sterne" von Caragh O'Brien
  9. "Getrieben. Durch ewige Nacht" von Veronica Rossi   (schon gelesen)
  10. "Die Stadt der gefallenen Engel" von Rainer Wekwerth

Habe ich mir eigentlich nicht vorgenommen, meinen SuB abzubauen? Und nun wächst er von Monat zu Monat. Eigentlich dachte ich ja, dass ich im Mai recht gut im Rennen war, doch dann kam das Wettertief und der eine oder andere Buchladen, in dem ich nicht widerstehen konnte ....







gelesene Bücher: 6
gelesene Seiten: 2592
Durchschnittliche Seitenanzahl pro Tag: ~83 Seiten
neue Bücher: 10
gehörte Bücher: 1






Dreimal 3 Leseenten, zweimal 4 Leseenten und einmal 5 Leseenten ... so sah der Monat Mai lesetechnisch für mich aus. Da fiel mir die Wahl zum Monatshighlight für einmal leicht.

"Mein Sommer nebenan" ist mehr als eine Liebesgeschichte. Darin steckt eine Hommage an eine liebevolle, lebensfrohe Familie, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wie eine kleine Unachtsamkeit eine ganze Familie ins Unglück reissen kann und wie ein junges Mädchen in ein Dilemma gerät, aus dem es kaum mehr herauskommt.
Ein Buch, das mir den Sommer in diesen verregneten Frühling gebracht hat.

Hier findet ihr die ganze Rezension zu "Mein Sommer nebenan": *klick*





In der Buchgalerie findet ihr all meine Monatshighlights.









Bild anklicken, dann kommt man zum entsprechenden Post.


165 mal wurde der Post zur ABC-Challenge der Protagonisten angeklickt. Am Wochenende habe ich es sogar geschafft, alles auf den neusten Stand zu bringen.
Gewinnspiele sind immer sehr begehrt und so belegt das grosse Gewinnspiel zur Kinderbuchwoche den zweiten Platz im Mai.
Sehr gefragt sind auch immer die Neuerscheinungen, damit wir Buchsüchtigen unsere SuB`s auch fleissig füttern können. Die kommenden Bücher für den Juni haben es auf Platz 3 geschafft.
Und auch diesen Monat haben es meine persönlichen Neuzugänge unter die Top Five geschafft.
Was mich ganz besonders freut, ist, dass dieses Mal auch eine Rezension zu den most wanted Posts gehört. Und zwar ist das mein April-Highlight "Beautiful Disaster" von Jamie McGuire.


Und wie ist euer Mail gelaufen? Wonnemonat oder fiel er ins Wasser?
Welches ist euer Mai-Lesehighlight?


Montag, 3. Juni 2013

[Rezension] "Bitterzart" von Gabrielle Zevin





Titel: Bitterzart
Reihe: Birthright Trilogy, Band 1
Autor: Gabrielle Zevin
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Verlag: FISCHER FJB (25. April 2013)
ISBN: 978-3841421302
Seiten: 544
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren





Schon als Kind hat mir mein Onkel Geschichten vom Schokoladenmännchen erzählt .... ich als Schweizerin komme also ganz bestimmt nicht an diesem schokoladigen Buch vorbei.




Ein Mädchen zwischen High School und Verbrechen, zwischen Liebe und Verantwortung

New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.
Von ihrer ersten großen Liebe Win kann sie sich allerdings nur sehr schwer fernhalten, dabei ist er ausgerechnet der Sohn des Oberstaatsanwaltes – ihres schlimmsten Feindes…(Bild- und Textquelle: Fischer)



Einstieg ins Buch:
Am Abend bevor ich in die elfte Klasse kam - ich war so gerade sechzehn -, sagte Gable Arsley, er wollte mit mir schlafen. Nicht in ferner oder absehbarer Zukunft. Nein, sofort.

Eine dystopische Mafialiebesgeschichte mit illegalem Schokoladenhandel ... genau darauf habe ich gewartet, denn alle drei Aspekte sind genau mein Ding. Leider konnte mich Gabrielle Zevin mit ihrer tollen Grundidee nicht wirklich überzeugen.
Dass die Geschichte 2083 in New York spielt, verblasst im Buch nach und nach. Von der diktatorischen Regierungsform bekommt man nicht wahnsinnig viel mit, denn ein grosser Teil der Handlung spielt sich an der High School ab und die scheint nicht sonderlich anders zu sein.
Koffein und Schokolade sind illegale Genussmittel, Papier ist sehr selten, so dass alles digitalisiert ist, telefonieren ist sehr teuer. Wasser ist so rar, dass oft Alkohol getrunken wird (Besteht Alkohol nicht auch zu einem grossen Teil aus Wasser?). Diese Aspekte haben mich sehr gereizt, doch leider sie viel zu wenig ausgearbeitet.

Seit meiner Geburt, vielleicht schon länger, waren keine neuen Bücher mehr gedruckt worden (der Grund waren die hohen Papierkosten). Nana hat mir mal erzählt, dass es früher, als sie jung war, grosse Läden voller Papierbücher gab. [...] Heutzutage war so gut wie alles digitalisiert. Alle Papierbücher waren eingestampft und zu unverzichtbaren Dingen wie Toilettenpapier und Geld recycelt worden.    (Seite 65)

Gabrielle Zevins Schreibstil ist sehr leger und erinnert an ein Tagebuch. Ab und zu spricht Anya den Leser direkt an oder fügt Erklärungen in Klammer an. Man merkt sehr gut, dass sie die Geschichte rückblickend schildert, denn ab und zu verwendet sie das Wort 'damals', doch wann und aus welchem Grund sie ihre Erlebnisse erzählt, erfährt man nicht.
Obwohl die Autorin den personalen Erzählstil gewählt hat, konnte ich mich nicht wirklich in die Protagonistin hineinversetzen, ich blieb Zuschauer. Für mich kratzt die Geschichte nur an der Oberfläche und geht zu wenig in die Tiefe. Allenfalls wird die Alufolie der Schokolade aufgerissen und man erhascht einen Blick auf die Köstlichkeit, doch die Geschmacksexplosion im Mund bleibt aus.

Anya hat ganz bestimmt kein einfaches Leben, doch sie bleibt mir einfach zu blass. Für dass sie schon seit längerem die Verantwortung für ihre Geschwister trägt, ist sie mir zu unsicher und unentschlossen. Zudem schwankt sie ständig hin und her - sei das nun in familiären Angelegenheiten oder in der Beziehung zu ihrem Freund Will.
Die Weisheiten ihres toten Daddys sind zwar zum Teil wirklich schön, doch habe ich immer mehr das Gefühl bekommen, dass Anya vor allem darauf baut und nicht sich selber vertraut.

Mein echter Daddy hatte immer gesagt, wenn man nicht so manches ignoriert, kämpft man sein ganzes Leben lang gegen Kleinigkeiten.     (Seite 13)

Ich bin der Meinung, dass vor allem die Protagonisten die Schwachstelle des Buches sind. Denn nicht nur Anya ist mir zu blass, auch ihr Freund Win bleibt unscheinbar und ist der nette 0815 Junge von nebenan. Und so konnte auch die Liebesgeschichte zwischen der 'Mafiatochter' und dem Oberstaatsanwahlt Junior weder meinen Puls beschleunigen noch ein Kribbeln im Bauch auslösen.

"Ich sage dir, was mein Vater immer eingeschärft hat: "Yuji, entweder ist man ein Zuschauer, der in seinem Leben auf die Entscheidungen anderer reagiert, oder man ist der Anführer, der diese Entscheidungen selber trifft."     (Seite 93)

Trotzdem war "Bitterzart" für mich eine kurzweilige Leseangelegenheit. Eine Geschichte, die sich durch den locker leichten Schreibstil sehr schnell lesen lässt, aber wohl auch rasch wieder in Vergessenheit gerät. Schade, dass das Potential der Grundidee nicht besser genutzt wurde.

Schon im Oktober 2013 erscheint der zweite Band "Edelherb". Ob ich nochmals von der Balanchine extra herb kosten werde oder einfach bei unserer Schweizer Schokolade bleibe, ist noch ungewiss.




Die Gestaltung des Buches ist dem Verlag wirklich sehr gut gelungen. Der Retrolook passt von mir aus gesehen ausgezeichnet und die Schokolade kommt auch nicht zu kurz. Das Mädchen - ich nehme jetzt mal an, das das Anya ist - ziert nicht nur das Cover sondern auch jede Seite eines Kapitelanfangs.


"Bitterzart" bietet viele interessante Themen wie Mafia, Liebe, Dystopie, Verbot von Schokolade und Koffein und Familienschicksal. Doch leider hat mir das schokoladige Buch den Alltag nicht so versüsst wie ich es mir erhofft hatte, denn all diese Aspekte blieben mir zu sehr an der Oberfläche, waren mir zu unscheinbar. Trotzdem hat mir das Buch kurzweilige Lesestunden beschert.








  1. Bitterzart
  2. Edelherb      → meine Rezension
  3. ? (erscheint voraussichtlich im Herbst 2014)

   






Gabrielle Zevin hat in Harvard Literatur studiert und lebt in Los Angeles. Sie hat bereits mehrere Romane sowie Drehbücher verfasst. Ihre Bücher wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet.
(Textquelle: Fischer)


Sonntag, 2. Juni 2013

[ABC-Challenge der Protagonisten] Update #2




Letzte Nacht habe ich mich erneut durch eure Challengeseiten geklickt und fünf Stunden später waren alle 100 Teilnehmer aktualisiert und etliche Kommentare geschrieben. (Ich habe nur die Protagonisten mit rezensieren Büchern gezählt.)
Toll, wie weit viele von euch schon sind!
Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zur Challengeübersicht.

Bei einigen Listen sind mir aber einzelne Namen ins Auge gefallen. "Domenic" aus "Kirschroter Sommer", "Leif" aus "Eve & Caleb", "Myria" aus "Dark Destiny" .... das sind für mich keine Protagonisten. Über "Sebastian" in "Kirschroter Sommer" könnten wir ja noch diskutieren, auch wenn er auch kein Protagonist ist.
Um nochmals den Begriff "Protagonist" zu klären, habe ich für euch die Definition von Wikipedia kopiert:

Der Protagonist (griechisch protagonistés „Haupt-“ oder „Erst-Handelnder“) bezeichnet in der griechischen Tragödie den Darsteller der ersten Rolle.
Heute wird unter Protagonist in Literatur und Film die Hauptperson, der Held eines Romans, einer Erzählung oder eines anderen literarischen oder filmischen Werkes verstanden oder ganz allgemein der hauptsächlich Ausführende einer Handlung oder Handlungsreihe.

Im Normalfall gibt es von mir aus gesehen ein bis drei Protagonisten, selten auch mehr, wenn diese gleich wichtig für die Geschichte sind. Es dürfen also nicht einfach alle im Buch vorkommenden Namen verwendet werden. Bei den schwierigen Buchstaben wie X oder Q drücke ich ja noch ein (oder sogar beide) Augen zu, bei den anderen müssen es aber schon "Hauptdarsteller" sein.

Bei Büchern, die ich auch gelesen habe, fällt mir das natürlich sofort auf, bei allen anderen Büchern jedoch nicht. Darum bin ich darauf angewiesen, dass ihr so ehrlich seid, wirklich nur Protagonisten zu verwenden. Bei 100 Teilnehmern ist es mir einfach nicht möglich, alle 26 (oder zum Teil sogar 52) Protagonisten regelmässig zu kontrollieren.

Dann habe ich beim Durchklicken fünf Blogs gefunden, die entfernt wurden. Weiss vielleicht jemand von euch etwas über diese Personen oder Blogs? Sind die umgezogen oder ganz von der Bildfläche verschwunden?

  • Mowy von http://mowisbuecherkiste.blogspot.de
  • Lisa H von https://beautynthebook-x.blogspot.com/
  • Kati von http://frl-leseratte.blogspot.de
  • Lisa Sue von http://bambibummlerin.blogspot.de
  • Judith von http://jutschu.blogspot.co.at/


So, nun wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg mir dem Füllen des Alphabets ... langsam aber sicher wird es knifflig. Irgendwie haben die Autoren aber auch ein Faible für Namen mit E, A oder J.

Übrigens wird es bald einmal ein Special geben ... ihr dürft also gespannt sein.