Posts mit dem Label Goldmann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Goldmann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. April 2017

[Rezigramm] "Der letzte Stern" von Rick Yancey


Titel: Der letzte Stern
Reihe: Die fünfte Welle, Band 3/3
Autor: Rick Yancey
Übersetzer: Thomas Bauer
Verlag: Goldmann Verlag (3. Oktober 2016)
Genre: Science Fiction
ISBN: 978-3442313365
Seitenzahl: 384 


Inhalt:
Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...
(Bild- und Textquelle: Goldmann Verlag)  




"Der letzte Stern" steigt mit einem kurzen, schönen Prolog ein, in dem erklärt wird, wie Cassie zu ihrem Namen kam.
Danach wird es wieder brutaler, denn wir lernen einen skrupellosen Silencer kennen, der in der Haut eines Priesters steckt.


Auch im dritten Band erleben wir wieder viele Perspektiven. Cassie bekommt sogar noch weniger Erzählraum, dafür sind ihre Parts immer sehr eindrücklich und intensiv. Beinahe alle wichtigen Protagonisten bekommen ihre Kapitel und auch Nebencharaktere kommen zu Wort. So gewährt uns Rick Yancey einen guten Rundumblick.


Cassie hat uns schon zu genüge bewiesen, dass sie eine starke Protagonistin ist. Sie ist zäh und weiss, was sie will. Trotz der schlimmen Situation will sie die Gruppe zusammenhalten und die Menschheit retten.
Obwohl Ringer schon im zweiten Band mehr ins Zentrum rückte, konnte sie bei mir keine Sympathiepunkte holen. Dies ändert sich nun aber, denn ihre Rolle wird zunehmend interessanter, sie macht eine enorme Wandlung durch und weiss zu überraschen.
Auch Cassies kleiner Bruder Sam bekommt in "Der letzte Stern" mehr Raum, was sehr spannend ist. Ihm gegenüber bin ich jedoch sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite hänge ich an ihm, denn er ist noch so jung, auf der anderen Seite hätte ich ihn gerne ab und zu einmal gründlich durchgeschüttelt.

Mir hat es sehr gut gefallen, die vielen unterschiedlichen Charaktere noch besser kennenzulernen und ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Diese Trilogie überzeugt mit sehr facettenreichen und interessanten Persönlichkeiten, die überraschen - positiv und negativ.
Dieses Mal konnte mich Rick Yancey definitiv früher fesseln. Ich hatte weniger Mühe mit den Perspektivenwechseln und das Finale ist spannend und actiongeladen. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man einfach wissen will, wie es ausgeht.
Auch das Ende fand ich sehr passend. Es lässt einen zwar etwas fassungslos zurück, aber es passt zur trostlosen, oft hoffnungslosen Welt, in der die Geschichte spielt.

Wo ich Yanceys Schribstil in Band 1 und 2 als nüchtern empfand, schweift er dieses Mal gern ab, schmückt aus und philosophiert über Gott und die Welt. Dies bringt zwar zum Teil sehr schöne Passagen, aber manchmal wäre es besser gewesen, er hätte den roten Faden etwas straffer angezogen.
Das Ende ist recht offen gehalten, was hier sehr passend ist, doch auch sonst bleiben einige meiner Fragen ungeklärt. Da hätte ich mir doch noch die eine oder andere Antwort gewünscht.


Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir wieder sehr gut gefallen und ich finde, dass er sehr gut zur Story passt. Er arbeitet oft mit Metaphern und schafft es, zum Teil schöne, aber vor allem Grauen erregende Bilder vor meinem inneren Auge aufsteigen zu lasen. In diesem finalen Band gibt es aber zum Teil schon fast poetische Passagen, mit denen mich der Autor oft positiv überraschen konnte. Manchmal wäre aber weniger mehr gewesen.
Auch "Der letzte Stern" ist wieder in kurze Kapitel unterteilt. Dieses Mal erfahren wir aber jeweils mit einer Überschrift, in wessen Haut wir gerade stecken.





Auch "Der letzte Stern" ist ganz bestimmt kein Buch, das man mal eben schnell liest. Rick Yancey schreibt anspruchsvoll und macht dieses Mal sogar einen Abstecher in die Poesie und Philosophie.
Dieser dritte Band ist ein würdiger Abschluss einer düsteren, faszinierenden und actionreichen Trilogie, die vor allem mit ihren facettenreichen Charaktere begeistern kann.






Für einige ist der Tod die Hebamme für die Hoffnung. Für andere ist er deren Vollstrecker.     (Seite 17)

Genau in dem Moment, in dem ich glaubte, es könne nicht mehr schlimmer werden, wurde es schlimmer.     (Cassie, Seite 47)

Lügen ist wie Morden: Nach dem ersten Mal wird es mit jedem Mal einfacher.     (Ringer, Seite 153)

Man läuft nicht vor den Menschen davon, die einen brauchen. Man kämpft für sie. Man kämpft an ihrer Seite. Um jeden Preis.     (Zombie, Seite 154)

Mein kleiner Bruder hat das Alphabet vergessen, aber er weiss, wie man Bomben baut.
Vor einem Jahr waren es noch Buntstifte und Malbücher, Bastelpapier und Klebstoff . Jetzt sind es Zündschnüre und Sprengkapseln, Drähte und Schwarzpulver.
Wer möchte schon ein Buch lesen, wenn man stattdessen etwas in die Luft sprengen kann?     (Cassie, Seite 235)





      

  1. Die fünfte Welle     →   zu meinem Rezigramm
  2. Das unendliche Meer     →   zu meinem Rezigramm
  3. Der letzte Stern




© Favolas Lesestoff

Samstag, 1. August 2015

[Rezension] "Angelfire 03. Der letzte Kampf der Feuergöttin" von Courtney Allison Moulton




Titel: Angelfire. Der letzte Kampf der Feuergöttin
Reihe: Angelfire, Band 3/3
Originaltitel: Shadows in the Silence
Autorin: Courtney Allison Moulton
Übersetzerin: Inge Wehrmann
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
ISBN: 978-3442480951
Seiten: 448





Nachdem mich Band 2 "Angelfire. Auf den Schwingen des Bösen" vor 1.5 Jahren dermassen begeistern konnte, bangte ich erst eine Weile, bis wirklich fest stand, dass auch der dritte Band übersetzt würde. So war das grosse Finale rund um Ellie und Will ein absolutes Must-Read für mich.





Ellie steht vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Ihr Beschützer Will wurde im Kampf von einem Dämon verletzt und vergiftet. Wenn Ellie nicht bald ein Gegengift findet, wird ihre große Liebe sterben. Als sie erfährt, dass sie eine riskante Reise auf sich nehmen muss, um das Heilmittel zu beschaffen, zögert sie keine Sekunde. Aber das ist nicht die einzige Gefahr, die sie erwartet. Ein Heer von Dämonen bereitet sich auf den letzten Kampf vor, um das Böse über die Welt zu bringen. Gemeinsam mit Will könnte Ellie sie aufhalten ...
(Bild- und Textquelle: Goldmann)

Angelfire Der letzte Kampf der Feuergötin



Einstieg ins Buch:
Wieder und Wieder hatten die Dämonischen versucht, mich zu zerschmettern, doch obwohl mein Kleid mit Wills Blut getränkt war, stand ich noch aufrecht nach diesem Abend, der so wunderschön und voller Glück begonnen hatte und so grauenhaft und blutig zu Ende gegangen war.

Am Ende des zweiten Bandes hat uns Courtney Allyson Moulton ganz schön hängen lassen, einen fieseren Cliffhanger hätte sie sich kaum ausdenken können. "Der letzte Kampf der Feuergöttin" setzt nahtos und gewohnt actionreich ein.
Zwar musste ich mich erst wieder etwas einlesen, doch schnell hatte ich mich wieder in Ellies Welt mit engelhaften und dämonischen Reapern eingelebt. Erst macht sich Ellie mit Cadan an ihrer Seite auf, um das Gegengift für Will zu beschaffen, doch bald geht es um etwas Grösseres, um den Kampf zwischen Gut und Böse, um die Rettung der Welt.

Die Thematik ist nicht neu, doch die Autorin lässt hier wirklich sehr viel Hintergrundwissen zu Gott, Teufel, Nephilim & Co. einfliessen. So erfährt Ellie vieles über Gabriel und ihr engelhaftes Vermächtnis. Auf der einen Seite ist das wirklich sehr interessant, doch manchmal ist es mir schon zu viel des Guten gewesen. 
Toll finde ich, dass es Moulton auch dieses Mal schafft ihrer Engelsgeschichte einen eigenen Stempel aufzudrücken. Trotzdem konnte mich dieses Finale leider nicht gleich begeistern wie die ersten beiden Bände.

"Ich bin nicht schwach", knurrte ich und ballte die Hände zu Fäusten. "Wenn ich schwach wäre, würde ich nicht hier stehen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich seine Defizite einzugestehen und um Hilfe zu bitten. Es ist keine Schwäche, Traurigkeit zu fühlen. Es ist menschlich."     (Ellie, Seite 95)

Auch Band 3 wird aus der ich-Perspektive von Ellie erzählt. Und sie ist wirklich nicht schwach, sondern eine starke Protagonistin, doch plötzlich macht sie sich wahnsinnig viele Gedanken und Sorgen, dass sie sich beinahe darin verzettelt. Lange hat sie versucht, so normal wie möglich weiterzuleben, doch nun scheint sie immer mehr Gabriel zu werden, wovor sie auch Angst hat.

Der grösste Wermutstropfen ist jedoch die Beziehung zwischen Ellie und Will. Irgendwie ist dieses frische, freche Prickeln zwischen den beiden verloren gegangen und vor dem drohenden Weltuntergang völlig zu Kitsch verkommen. Eigentlich komisch, dass in einer Szene nicht noch glitzernde Einhörner über die Seiten gehüpft sind ....
So kommen Romantiker definitiv mehr auf ihre Kosten, aber Achtung: "Angelfire" ist auch bekannt für seine geballte Ladung Action und zum Teil brutalen Kämpfe. Hier fasst uns die Autorin wirklich nicht mit Samthandschuhen an.

"Wenn ich diesen Krieg überlebte, würde ich richtig anfangen zu leben. Ich würde jeden sonnigen Augenblick geniessen, so viele Schneeflocken mit der Zunge auffangen, wie ich konnte, und so leidenschaftlich lieben, wie mein Herz es erlaubte."     (Ellie, Seite 225)

Durch die Suche nach Artefakten reist Ellie mit ihren Verbündeten quer durch die Welt und die Schauplätze wechseln oft, was uns eine sehr abwechslungsreiche Story bietet. 
Am Ende bündelt Courtney Allison Moulton nochmals alle Energien und zündet ein gigantisches Feuerwerk, so dass ich doch zufrieden auf die Triloge zurückblicke - auch wenn ich mir vom Finale trotzdem noch etwas mehr versprochen hatte.

Angelfire Der letzte Kampf der Feuergötin





"Der letzte Kampf der Feuergöttin" bietet auch dieses Mal eine explosive Mischung aus Fantasy, Action, Romantik und biblischem Hintergrundwissen. Obwohl ich vom Finale noch etwas mehr erwartet hatte, ist "Angelfire" insgesamt eine tolle Urban Fantasy Trilogie, die ich nicht missen möchte.






  


      

  1. Angelfire. Meine Seele gehört dir     →   zu meiner Rezension
  2. Angelfire. Auf den Schwingen des Bösen     →   zu meiner Rezension
  3. Angelfire. Der letzte Kampf der Feuergöttin






© Courtney Allison Moulton 
und Donna Champion


Courtney Allison Moulton lebt in Michigan, USA, wo sie als Fotografin arbeitet. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Pferden. Außerdem hat sie sich schon immer gern mit Mythen, alten Sprachen und dem Erzählen von schaurigen, romantischen Geschichten beschäftigt. „Angelfire“ ist ihr Debut.

www.courtneyallisonmoulton.com

(Bild- und Textquelle: Goldmann)


Freitag, 31. Juli 2015

[Rezigramm] "Das unendliche Meer" von Rick Yancey


Titel: Das unendliche Meer
Reihe: Die fünfte Welle, Band 2/3
Autor: Rick Yancey
Übersetzer: Thomas Bauer
Verlag: Goldmann Verlag (30. März 2015)
Originaltitel: The Infinite Sea
Genre: Science Fiction
ISBN: 978-3442313358
Seitenzahl: 352 Seiten


Inhalt:
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
(Bild- und Textquelle: Goldmann Verlag)  




"Das unendliche Meer" setzt genau da ein, wo "Die fünfte Welle" geendet hat. Ganz ohne Vorbereitung wird man ins kalte Wasser geworfen, ein schockierender Prolog lässt einem die Haare zu Berge stehen. Rick Yancey zeigt einmal mehr, dass er mit seinen Protagonisten und den Lesern nicht gerade zimperlich umgeht.
Doch nach dem Prolog flacht der Spannungsbogen leider stark ab.


Schon im ersten Band brauchte ich Geduld, bis mich die Geschichte so richtig packte, hier dauerte es sogar noch länger. Ich tat mich schwer damit , welcher Protagonist gerade begleitet wurde, denn alle liess Rick Yancey aus der ich-Perspektive erzählen.
Für Cassie, Ringer, Sam, Teacup, ... und auch Evan geht es wirklich ums nackte Überleben und wir werden Zeuge, wie sie mit der ganzen Situation und untereinander umgehen. Die ersten zwei Drittel des Buches zogen sich für mich und verlangten mir eine hohen Konzentration ab.


Cassie hat uns schon zu genüge bewiesen, dass sie eine starke Protagonistin ist. Sie ist zäh und gibt die Hoffnung nicht auf, dass Evan noch lebt und zu ihr zurückkehren wird. Schliesslich hat er es ihr ja versprochen ....
Neben Cassie bekommt Ringer eine tragende Rolle. Im ersten Teil war sie eher eine Randerscheinung und konnte bei mir nicht wirklich Sympathiepunkte holen. Nun rückt sie jedoch ins Zentrum, denn sie will nicht mehr ausharren, sondern macht sich auf, um ein besseres Versteck zu finden.

Mir hat es sehr gut gefallen, die vielen unterschiedlichen Charaktere besser kennenzulernen. Wir blicken recht häufig zurück und erkennen, warum jemand so geworden ist, wir wir ihn kennengelernt haben.
Im letzten Drittel wird es dann richtig spannend und der Autor überascht mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. So hätte ich mir das ganze Buch gewünscht!

Anscheinend braucht Rick Yancey immer eine relativ lange Zeit, bis er auf Hochtouren kommt. Die ersten zwei Drittel waren für mich leider zu zäh. Es wurde immer mal wieder um den heissen Brei herumgeredet und man bekam nur vage Antworten. Das Hüpfen zwischen den unteschiedlichen ich-Perspektiven hat mir den Einstieg in die Geschichte zusätzlich erschwert.


Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir wirklich gut gefallen und ich finde, dass er sehr gut zur Story passt. Obwohl er sehr nüchtern erzählt, schafft er es, die Emotionen und Gedanken der Protagonisten gut zu transportieren. Doch dann kommen auch wieder derart verschachtelte Sätze daher, dass man sie mit hoher Konzentration 'entwirren' muss.





"Das unendliche Meer" ist ganz bestimmt kein Buch, das man mal eben schnell liest. Rick Yancey schreibt anspruchsvoll und verlangt einem durch seine unterschiedlichen ich-Perspektiven einiges an Konzentration und Geduld ab.
Leider kommt er dieses Mal erst auf den letzten 100 Seiten auf Hochtouren. Da beweist er aber, wie brilliant er sein kann.






Ohne Glaube keine Hoffnung, ohne Hoffnung, kein Glaube, ohne Vertrauen keine Liebe, ohne Liebe kein Vertrauen. Wenn man eines davon wegnimmt, stürzt das gesamte menschliche Kartenhaus in sich zusammen.     (Cassie, Seite 81)

Für jemanden, dessen gesamtes Leben eine Lüge war, ging ihm Lügen nicht leicht von der Hand.     (Evan, Seite 114)

"Ich habe dich gefunden, aber indem ich dich fand, habe ich mich selbst verloren. Nichts mehr war klar. Nichts mehr war einfach."
Ich nickte. "Daran erinnere ich mich. Ich erinnere mich an 'einfach'."      (Evan & Cassie, Seite 189)

"Zuerst haben sie uns gelehrt, ihnen nicht zu trauen", flüstert er. "Dann haben sie uns gelehrt, einander nicht zu trauen. Jetzt lehren sie uns, dass wir nicht einmal uns selbst trauen können."     (Seite 239)





   

  1. Die fünfte Welle     →   zu meinem Rezigramm
  2. Das unendliche Meer
  3. The Last Star     (auch im Original noch nicht erschienen)




@ by Favolas Lesestoff

Donnerstag, 9. April 2015

Top Ten Thursday #203



10 Bücher, aus dem Goldmann Verlag



Tja, da hat Steffi wieder ein Verlag gefunden, von dem ich noch nicht so wahnsinnig viele Bücher gelesen habe, geschweige denn besitze. Als ich in meinem Regal gestöbert habe, war meine Ausbeute ernüchternd: gerade einmal fünf Bücher habe ich gefunden. 

Doch ich habe einige mehr aus dem Verlag gelesen und so präsentiere ich euch hier einfach zehn gelesene und rezensierte Bücher. Um jedoch meine Liste zu füllen, musste ich bis in den Oktober 2011 zurückkehren.


            

            




"Die fünfte Welle" von Rick Yancey

Erst musste ich mich an den recht unruhigen Seegang gewöhnen, doch dann schwappte "Die fünfte Welle" über mich und die Strömung zog mich unaufhaltsam mit sich fort.
Rick Yancey hat hier ein düsteres Endzeitszenario geschaffen, das sehr durchdacht und realistisch ist. Dazu kommen starke Charaktere und einige Überraschungsmomente, die bei mir punkten konnten.

     →  zu meiner Rezension


"Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi
Die Mischung aus einem sehr kreativen, bildhaften Schreibstil, zwei sehr facettenreichen, spannenden Gegenspielern und einer schönen Liebesgeschichte entwickeln einen so grossen Sog, dass es mich mit Haut und Haar ins Buch genommen hat. "Ich fürchte mich nicht" ist der grandiose Auftakt zu einer dystopischen Trilogie.

     →  zu meiner Rezension


"Rette mich vor dir" von Tahreh Mafi

"Rette mich vor dir" lebt durch die Charaktere, die Emotionen und den eindrucksvollen Schreibstil, mit dem Tahereh Mafi ihren Büchern ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt. Obwohl mich die Protagonisten nicht ganz von sich überzeugen konnten (Jammerlappen trifft auf Waschlappen), hat mich auch Band 2 wieder in seinen Bann gezogen und ich warte gespannt auf mehr.

     →  zu meiner Rezension


"Angelfire 01. Meine Seele gehört dir" von Courtney Allison Moulton
"Angelfire 01. Meine Seele gehört dir" wartet mit viel Altbekanntem auf, vermag aber eigene Akzente zu setzen. Wortwitz, rasante Kampfszene und ein Schuss Romantik machen das Buch zum Pageturner und zu einem gelungenen Auftakt einer neuen Engelstrilogie.

     →  zu meiner Rezension


"Angelfire 02. Auf den Schwingen des Bösen" von Courtney Allison Moulton
"Angelfire. Auf den Schwingen des Bösen" bietet uns ein richtiges Feuerwerk an Action, Spannung und Emotionen. Eine Trilogie, die leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt! Fans von Urban Fantasy sollten sich diese Trilogie nicht entgehen lassen!

     →  zu meiner Rezension


"Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1" von Aimee Agresti

Der Kampf zwischen Himmel und Hölle ist nichts Neues auf dem Buchmarkt, doch der erste Band von "Die Erleuchtete" weiss mit authentischen Charaktere, spannenden Ideen, einer extravaganten Kulisse und mysteriösen Details zu überzeugen.

     →  zu meiner Rezension


"Die Erleuchtete 02. Der Ruf des Bösen" von Aimee Agresti
Nach einem etwas zähen Start entbrennt auch in "Der Ruf des Bösen" ein Kampf um die Seelen der Menschen, der sich gewaschen hat. Ganz nach dem Motto "Einer für alle, alle für einen" stellen sich die drei Azubi-Engel erneut dem Bösen und sorgten für gute Unterhaltung.

     →  zu meiner Rezension


"Die Auserwählte" von Jennifer Bosworth
düster, apokalyptisch, unterhaltsam
Jennifer Bosworth mischt in "Die Auserwählte" Endzeitroman mit Urban Fantasy, was eine tolle Grundidee ist. Heraus kam eine kurzweilige Geschichte, mit düsterer Atmosphäre, die jedoch einige Schwächen aufweist und aus der man definitiv mehr hätte herausholen können.

     → zu meiner Rezension



"Die Mission: Demi-Monde: Welt außer Kontrolle 1" von Rod Rees
Rod Rees hat mit "Demi Monde" eine wahnsinnig detailverliebte, grausame virtuelle Welt erschaffen, die einem den Einstieg ins Buch nicht wirklich leicht machen. Doch das Durchbeissen lohnt sich, denn danach wird man mit einem spannenden Science-Fiction-Thriller mit Erinnerungen an frühere Geschichtslektionen belohnt.

     →  zu meiner Rezension


"Todeswunsch" von Michael Robotham
Der vierte Band um Joe O`Loughlin hat mir wirklich super gefallen und macht Lust auf mehr. Ich habe Blut geleckt und werde ganz bestimmt auch die drei Vorgänger lesen.

     →  zu meiner Rezension



Welches sind eure Favoriten aus dem Goldmann Verlag?