Sonntag, 10. April 2016

[ABC Challenge der Protagonisten] Monatsaufgabe April



Hallo liebe Challenge-Teilnehmer
Etwas verspätet kommt jetzt endlich die Monatsaufgabe für den April. Und wisst ihr, was das Beste ist? Ich habe nicht einmal eine Entschuldigung. Es waren einfach Schulferien und die zwei Wochen sind im Nu verflogen. Morgen kehrt nun aber wieder der Alltag ein.
Wie immer möchte ich euch zuerst noch die Lösung vom März präsentieren:





Merthin aus "Die Tore der Welt"

Elyas aus "Kirschroter Sommer"
Evelyn aus "Kein Rockstar für eine Nacht"
Tella aus "Feuer & Flut"
Mare aus "Die rote Königin"
Billy aus "Sternenküsse"
Tajann und Lili aus "Der Winter der schwarzen Rosen"
Craig und Harry aus "Two Boys Kissing"
Nellie aus "Glücksdrachenzeit"
Summer und Bird aus "Vogelherz"





Für diesen Monat habe ich für euch ein kleines Coverraten vorbereitet. Selbstverständlich möchte ich wieder den jeweiligen Protagonisten von euch wissen. Übrigens ist das überall ein weiblicher Name - bis auf Nummer 12. Als Hilfe könnte ihr euch die Wunschzettelalarme, die bisher 2016 online gegangen sind (Januar - April) anschauen.



  • Pro richtigen 'Protagonisten'  gibt es einen Punkt. Somit könnt ihr im April insgesamt 12 Punkte ergattern.
  • Das unten stehende Formular muss bis Ende April ausgefüllt sein, damit die Punkte gewertet werden.
  • Bitte nennt keine Lösungen in den Kommentaren.


[Rezigramm" "Ponderosa" von Michael Sieben


Titel: Ponderosa
Reihe: nein
Autor: Michael Sieben
Verlag: Carlsen (18. März 2016)
Genre: Jugendroman
ISBN: 978-3551583468
Seiten: 224
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 13 Jahren


Inhalt:
Ponderosa. So nennen Kris, Josie und Juri die verlassene Hütte am Rand der Siedlung. Sie ist ihr geheimer Ort, schon seit Jahren. Hier können die Freunde reden. Rauchen. Die Matratze auf den Hügel ziehen und einfach in den Himmel starren. Alles ist gut, findet Kris. Nichts muss sich ändern.
Und doch fühlt es sich anders an, seit kurzem. Wenn er an Josie denkt, ist da etwas Neues. Wenn er mit Juri redet, hakt es einfach nur. Vor allem seit sie versuchen, Josies verschwundenen Nachbarn aufzuspüren. Als Kris durch Zufall mehr über den Alten erfährt, geht er der Sache nach - allein. Und bringt damit Ereignisse ins Rollen, die wirklich alles verändern. Unwiderruflich.
(Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag)  




Mein T-Shirt ist voller Flecken. Am Kragen sieht es besonders übel aus, der ist richtig verkrustet. Geht Blut wieder aus? Ich weiss, das sollte mit jetzt egal sein. Aber es ist mein Lieblings-T-Shirt.     (Position 18)

Wir steigen am 3. Mai in die Geschichte ein. der Protagonist Kris ist voll Blut und sitzt in einem Polizeiauto. Was genau geschehen ist, weiss der Leser nicht, aber es muss etwas Schlimmes sein, denn da wo Juri auf dem Asphalt gelegen hatte, ist dieser dunkler und Kris' Freunde wollen nichts mehr von ihm wissen.
Der Einstieg in "Ponderosa" ist richtig klasse gemacht. Er ist spannend, schockierend und macht vor allem neugierig. Man möchte nun unbedingt wissen, was Kris getan hat, dass er in diese Situation gekommen ist.


Dann blickt Michael Sieben auf den 14. April zurück. Josi, Juri und Kris sind bei der Ponderosa, der Hütte im Wald am Rand der Siedlung. Hier kommen sie in ihrer Freizeit zusammen und hangen ab. Doch heute plagt Josi etwas. Ihr Nachbar Münze ist verschwunden und die drei Freunde beginnen, dem nachzugehen.


Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Kris erzählt. Er ist 15 Jahre alt und versucht nach aussen cool zu sein. Doch er ist eher der ruhige Typ, der nicht im Mittelpunkt steht. Er ist eher mit dabei, mit Juri und Josie ..... und dann realisiert er, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Josie hat.

"Ponderosa" ist mehr als ein Jugendroman, denn der Autor bindet auch einige Krimielemente mit ein. Die Geschichte lebt aber durch die Charaktere, denen Michael Sieben gekonnt Leben einhaucht, und durch die Dialoge zwischen diesen.
Der zeitliche Aufbau und das Setting mit der Hütte und zum Beispiel dem 'Knochenhau', in dem Josie wohnt, haben mir sehr gut gefallen.

Zu Beginn wird gekonnt Spannung aufgebaut, so dass man möglichst schnell das Rätsel lösen möchte. Der Mittelteil kommt dann aber sehr ruhig daher, für mich etwas zu ruhig. Ich musste schauen, dass ich das Ziel nicht aus den Augen verlor und dass ich an der Geschichte dran blieb.


Michael Siebens Schreibstil ist sehr jugendlich. Er trifft den Ton der Teenager und schafft es so, seine Charaktere überaus echt rüberzubringen.
Ein wichtiges Attribut in "Ponderosa" ist die Zeit. So startet die Geschichte im Jetzt und dann erfahren wir Schritt für Schritt wie es zum Drama kam. Hilfreich ist, dass die Kapitel immer das Datum als Überschrift haben.





Mit "Ponderosa" hat Michael Sieben einen stimmungsvollen Jugendroman mit Krimielementen geschaffen. Die Geschichte lebt von den Charaktere, ihren Beziehungen untereinander und den Gesprächen.
Nach einem bombastischen Start flaute mir die Spannung aber zu sehr ab, so dass ich schauen musst, dass ich das Ziel nicht aus den Augen verlor. Doch das Dranbleiben lohnt sich, denn der Autor spielt am Ende seine Trümpfe aus und weiss wieder völlig zu fesseln.







Was es mit der Hütte auf sich hat, weiss keiner. Wer sie gebaut hat, wofür und warum gerade hier, in der Nähe der Autobahn. Vielleicht war sie als Ferienhaus gedacht, als Datscha fürs Wochenende. Für jemanden, der es einsam mag und keinen Bock auf Leute hat.     (Position 553)


© by Favolas Lesestoff

Freitag, 8. April 2016

[Bilderbuch] "Fiete. Das versunkene Schiff" von Ahoiii


Titel: Fiete. Das versunkene Schiff
Reihe: Fiete, Band 1
Autor & Illustrator: Ahoiii Entertainment UG
Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (8. Oktober 2015)
ISBN: 978-3414824363
Seiten: 40
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 3 Jahren


Fiete ist ein kleiner Seemann. Sein Zuhause ist eine Insel irgendwo im weiten Meer. Mit seinen besten Freunden Hinnerk und Hein hat Fiete schon so manches Abenteuer erlebt, denn die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel. Ob sie es auch schaffen, das gesunkene Schiff vom alten Leuchtturmwärter Hansen zu heben?
Mit ihrem kleinen Boot, einer Kiste Limo und drei Paar Wollsocken zum Wechseln nehmen sie Kurs aufs offene Meer. Doch die Rettungsaktion gestaltet sich schwieriger als gedacht. Bis Fiete schließlich einen genialen Einfall hat ...
(Bild- und Textquelle: Bastei Lübbe)







"Das versunkene Schiff" ist das erste Bilderbuch mit Fiete, dem Seemann aus den preisgekrönten Apps von Ahoiii. Eine Diplom-Pädagogin, zwei Designer und ein Programmierer realisierten, als sie selber Nachwuchs bekamen, dass es für kleine Kinder kaum Apps gibt, die ihnen gut gefielen.
Sie entschlossen sich, eine spielerische Lernapss für ihr eigene Kinder zu entwickeln, die Kinder nicht überfordere, und einfach und intuitiv zu bedienen sei. Nach zwei Jahren wurden Ahoiii gegründet und heute sind die Fiete-Apps nicht nur an der Nordsee sondern weltweit bekannt. Toll, dass es auch einmal anders herum funktioniert: aus einem digitalen Spiel wird ein Bilderbuch.

"Fiete. Das versunkene Schiff" erzählt die Geschichte, wie sich Fiete mit seinen beiden Freunden Hinnerk und Hein auf die Suche nach 'Botilda', dem Schiff des alten Leuchtturmwärters Hansen  macht. Sofort realisieren die Kinder, worum es in diesem Bilderbuch geht: Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt.
Schon auf der ersten Doppelseite bestaunten wir das Bild, schmunzelten darüber, wie Fiete, Hinnerk und Hein Kisten mit Konservendosen die Treppen runterschleppen und spätestens als die drei Freunde für ihre Exkursion packen, hatte uns Ahoii, denn was da alles im kleinen Motorboot Platz finden muss, zauberte allen ein Grinsen ins Gesicht.

Als Fiete, Hinnerk und Hein dann die 'Botilda' auf dem Grund des Meeres entdecken, merken sie, dass das Heben des Schiffes nicht so einfach wie erwartet ist und sie müssen einiges ausprobieren, Nur gut sind die drei sehr einfallsreich und haben alles 'Nötige' dabei, denn für die Bergung ist eine Lösung de luxe nötig

Die Bilder sind einfach gehalten, aber umso wirkungsvoller. Mit Aquarellfarben bemalte Kartons wurden eingescannt und mit Collagentechnik am Computer zu einem ganzen Bild zusammengefügt.
Die Seiten sind sehr unterschiedlich gestaltet. Es gibt Bilder, die eine ganze Doppelseite umfassen, dann wieder werden kleinere Szenen aus dem Text dargestellt. Meinen beiden Kindern gefällt vor allem die Doppelseite, auf der alles, was die drei Freunde mitnehmen, gezeigt und auch beschriftet wird. Dadurch können sie nämlich an der Geschichte Teil haben.
Und so ist dieses erste Fiete Buch äusserst abwechslungsreich, spannend und macht einfach Spass.




"Fiete. Das versunkene Schiff" konnte bei uns gross und klein begeistern. Das Bilderbuch besticht durch schlichte, liebevolle Bilder, auf denen es viel zu entdecken gibt, eine abwechslungsreiche und kreative Geschichte und drei charismatische Freunde, die zusammen sogar Pferde stehlen, äh Schiffe heben ....
Fiete ist bei uns ein richtiges Highlight, auch wenn wir nicht an der Nordsee leben.








Von der App ins Bilderbuch

http://ahoiii.com/



© by Favolas Lesestoff

Donnerstag, 7. April 2016

Top Ten Thursday #255

10 Bücher, die ich unbedingt haben wollte und die nun Staub im Regal ansetzen

Tja, dieses Problem kenne ich leider nur zu gut. Da brauche ich Bücher unbedingt, sofort, am liebsten gleich zum Erscheinungstermin und dann bleiben sie einfach auf dem SuB liegen. Zum Teil liegt das daran, dass ich dann nicht sofort Zeit zum Lesen habe und dann lese ich ständig andere Neuzugänge oder aber es reut mich, eine Reihe zu beenden.


             

            


"Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" musste ich mir damals einfach kaufen, nachdem mir "Delirium" so gut gefallen hatte. Und da zu der Zeit "Pandemonium" noch nicht erschienen war, habe ich mir einfach das einzig andere Buch von Lauren Oliver gekauft. 

Vampire Academy 1-3 habe ich regelrecht verschlungen, Band 5 & 6 hatte ich mir schon ertauscht. Doch dann musste ich mir erst noch den vierten Teil bestellen, so dass ich eine Pause einlegen musste und diese Pause wärt nun schon seit Mai 2011.

"Lucian" ist das Lieblingsbuch von Damaris und da ich mich auf ihren Lesegeschmack 100% verlassen kann, stand für mich fest, dass ich das Buch auch unbedingt lesen muss ..... nur wann?

"Plötzlich Fee" habe ich zum Teil gewonnen, mir zum Teil gewünscht oder gegen Gutscheine eingetauscht, so dass nun Band 1-4 auf meinem SuB schlummern. Was heisst schlummern? Einen tiefen Winterschlaf halten ....

Mit "Die Beschenkte" und "Die Flammende" konnte mich Kristin Cashore dermassen begeistern, dass ich mir "Die Königliche" gleich zum ET kaufen musste. Tja, nur blöd, dass der auch schon am 24.8.2012 war ....

Gleich erging es "Der Weg der gefallenen Sterne". Auch hier konnte ich das Finale kaum erwarten. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Trilogie rund um die junge Hebamme Gaia ausging. Doch dann vernahm ich einige mittelmässige Stimmen zu diesem Buch, so dass es nun auch beginnt, Staub anzusetzen.

Als der Arena Verlag verkündete, dass "Die Chroniken der Schattenjäger" mit neuen Cover versehen würden, musste ich mir unbedingt noch die ganze Trilogie in der alten Optik organisieren. Und das war nicht einmal so einfach, doch bis heute, darf ich die Cover auf meinem SuB bewundern.

"Escape" von Jennifer Rush habe ich vor drei Jahren an gerade einmal einem Tag verschlungen und am liebsten hätte ich gleich weitergelesen. Kaum erwarten konnte ich "Hide". Und nun? Ihr kennt die Antwort ..... obwohl ich es mir beim ET sofort gekauft habe, steht es noch ungelesen im Regal.

So viele haben von "Wait for You" von J. Lynn geschwärmt, dass ich mir selber ein Bild davon machen wollte. Inzwischen sind schon sechs Bände der Reihe erschieden und ich weiss noch immer nicht, ob sie wirklich so toll ist, wie alle behaupten. Vielleicht habe ich einfach Angst, eine weitere Reihe zu beginnen?

Und dann "Die Vernichteten" ..... dieses Buch hatte ich sogar vorbestellt, was ich sonst wirklich nie mache. Aber nachdem ich "Die Verschworenen" die goldene Leseente verliehen hatte, musste ich einfach so schnell wie möglich wissen, wie die Geschichte ausgeht. Tja, aber irgendwie will ich gar nicht Abschied nehmen .... und zudem habe ich auch noch ein bisschen Angst, dass mich das Ende enttäuschen könnte.


Welches der zehn Bücher sollte ich schleunigst abstauben und lesen?
Kennt ihr das Problem auch, Bücher erst sofort kaufen zu müssen und sie danach auf dem SuB versauern zu lassen?



Mittwoch, 6. April 2016

[neuer Lesestoff] Der März hat einige Schätze mit sich gebracht



2013 habe ich mein erstes Buch von Huntley Fitzpatrick gelesen. "Mein Sommer nebenan" ist einfach ein wunderschönes, sommerliches Wohlfühlbuch mit tollen Charaktere. Nächsten Monat erscheint nun "Mein Leben nebenan". Das ist ein Spin-off und ist aus der Sicht von Jases Schwester Alice Garret geschrieben. Und wer hat sie damals nicht geliebt: die chaotische, herzliche Familie Garret .... Gemeinsam mit Sandy lese ich das Buch aktuell.

"All die schönen Dinge" von Ruth Olshan soll laut Verlag die ideale Lektüre für Fans von John Green & Co. sei .... Wie mir das Buch wirklich gefallen hat, könnt ihr nun in meiner Rezension nachlesen.

Tja, einmal mehr muss ich schreiben, dass mich Nina Blazon noch nie enttäuscht hat - im Gegenteil, ganz still und heimlich hat sie sich unter meine Lieblingsautoren geschlichen. Und so freue ich mich schon riesig auf "Silfur", wieder einmal eine Geschichte für etwas jünge Leser, wie "Lillesang".

"Herzflattern mit Karamell oder Wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte" wurde mir vom Verlag ans Herz gelegt und da ich mit diesen Insidertipps bisher immer gut gefahren bin, muss ich natürlich auch diesem beiden nachkommen. Ein Buch, in dem die 17-jährige Protagonistinnen die Verantwortung über ein Café hat, ein Buch über die Liebe, Freundschaft, das anders sein.

"Zurück nach Hollyhill" und "Verliebt in Hollyhill" waren für mich so richtige Wohlfühlbücher mit dem gewissen Etwas. So freue ich mich riesig, dass nun mit "Für immer Hollyhill" das Finale der Trilogie erscheint.

Mit "Blutbuch" erschien im März das grosse Finale von "Die Seiten der Welt". In Band 1 & 2 besticht Kai Meyer mit einem schier grenzenlosen Ideenreichtum, mehreren Handlungssträngen und einer sehr breiten Palette an Charaktere. Und so bin ich schon gespannt, wie es mit Furia und der Bibliomantik enden wird.

Obwohl ich "Ein Teil von uns" ja schon als E-Book gelesen und sogar schon rezensiert habe, muss ich das Hardcove auch im Regal haben. Und so wie ich mich kenne, werde ich es auch gleich nochmals lesen ....

Kasie West ist für mich einfach ein Garant für gute Unterhaltung und so freue ich mich auf "Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt". Nur schon der Titel ist doch richtig gelungen ....

"Nur ein Tag" habe ich ja schon gelesen und mich danach an Macarons versucht. Im März erreichte mich auch noch der zweite Band "Und ein ganzes Jahr", in dem man die Perspektive von Willem erlebt. Ich bin schon sehr gespannt darauf, denn im ersten Band war er noch ein Buch mit sieben Siegel .....

Eine Fantasygeschichte auf 200 Seiten - geht das?
Da ich mir davon selber ein Bild machen wollte, habe ich "Schnee Elfen Herz" gleich gelesen. Zu welcher Antwort ich gekommen bin, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.

"Almost" habe ich für die Aktion "Bloggerei" von dtv erhalten, so dass ich das Buch auch gleich gelesen habe.
Mit "Almost" bedient Anne Eliot sicher die so beliebte Sparte von Liebesgeschichten mit grossen Probleme und Geheimnissen, die auf den Protagonisten lasten.
Die Idee mit dem Fake-Freund-Vertrag ist jedoch richtig frisch und die bissigen Dialoge peppen die doch vorhersehbare Geschichte perfekt auf, so dass "Almost" 1A Lesefutter für Romantiker ist.

"Dark Love. Dich darf ich nicht lieben" ist letzte Woche überraschend bei mir angekommen. Bereits mit 13 Jahren begann Estelle Maskame ihre Trilogie zu schrieben. Mit 4 Millionen Klicks auf Wattpad ist sie der neue junge Online-Star neben Anna Todd und Zoella. Ich bin gespannt .....



Habt ihr von meinen März-Nezugängen schon etwas gelesen?
Welches ist eure Favorit vom letzten Monat?


Dienstag, 5. April 2016

[Rezension] "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan




Titel: All die schönen Dinge
Reihe: Nein
Autorin: Ruth Olshan
Genre: Jugendroman
Verlag: Oetinger (22. Februar 2016)
ISBN: 978-3789103711
Seiten: 288
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre





Der Verlag meint, dass "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan die ideale Lektüre für Fans von John Green & Co. sei .... ich hoffe, das ist nicht zu hoch gegriffen ....




Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie.
(Bild- und Textquelle: Oetinger)



Einstieg ins Buch:
Pistazieneis stirbt aus. Das ist nicht weiter aufregend. Es zeigt nur, dass Dinge verschwinden.

Mit 16 Jahren sollte man all die schönen Dinge des Lebens geniessen: sich mit seinen Freunden Treffen, auf Partys gehen, erste Kusserfahrungen (oder mehr) sammeln und vor allem einfach Spass haben. Tammie tut genau dies nicht. Sie hat in ihrem Gehirn ein Aneurysma, das eine tickende Zeitbombe ist. So versucht sie möglichst allen Risiken aus dem Weg zu gehen. Ihre Freizeit verbringt sie auf dem Friedhof und sucht nach dem perfekten Spruch für ihren Grabstein.
Ausser ihre beste Freundin Pat lässt Tammie niemanden an sich heran, denn sie denkt, dass sie bald sterben wird und möchte möglichst wenige Menschen belasten. Im Gegensatz zu ihren Eltern, die nicht loslassen können  und alles Mögliche im Keller sammeln, entwickelt sie einen starken Drang, alles auszumisten, was sie nicht braucht - ein Abschied nehmen auf Raten.

Ich habe eine Zeitbombe im Hirn, von der man nicht sagen kann, wann sie hochgehen wird.     (Seite 18)

Auf dem Friedhof trifft Tammie auf Fynn, der dort arbeitet. Seine Aufgabe ist es, an den Grabsteinen zu rütteln, um zu testen, ob diese noch einen guten Halt haben. Fynn ist eine sehr spannende und sympathische Person, die auf mich erst aber älter wirkte, als sie wirklich ist. Doch Fynn rüttelt nicht nur an den Grabsteinen, sondern rüttelt auch Tammie wach. Er zeigt ihr, dass es sich lohnt, das Leben zu geniessen, auch wenn dies mit Risiken verbunden ist.

Mit Tammie und Fynn hat Ruth Olshan zwei tolle und individuelle Protagonisten entworfen, doch mein Liebling war Fynns Hund Okay. Er war der treue Weggefährte seines Grossvaters, doch nach dessen Tod kümmert sich nun sein Enkel um Okay.
Die Nebenfiguren wie Tammies Eltern oder Pat wirkten auf mich sehr authentisch, so dass die Geschichte noch mehr Glaubwürdigkeit bekommt.

Ich fühle mich Fynn gegenüber wie ein Sparangebot mit abgelaufenem Verfallsdatum.      (Seite 91)

"All die schönen Dinge" ist eine ausserordentliche Geschichte, feinfühlig und ruhig. Die Botschaft, jeden Tag zu geniessen, wird schön vermittelt, doch zwischenzeitlich verliert die Autorin meiner Meinung nach etwas den Fokus und Okay rückt zu sehr ins Zentrum.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Ruth Olshan benutzt zum Teil kurze, beinahe abgehackte Sätze, dann verschachtelt sie wieder Satzfragmente, so dass sie den Inhalt einem eigenen Rhythmus anpassen kann. "All die schönen Dinge" liest sich flüssig, so dass man gut vorwärts kommt.






Zwar behandelt "All die schönen Dinge" eine ernste Thematik, doch diese wird sehr positiv umgesetzt. Tammie und Fynn zeigen uns, dass man jeden Tag geniessen soll, auch wenn  das Risiken birgt. Ruth Olshan hat mich mit ihrer Geschichte kurzweilig unterhalten, ihr ganzes Potential wurde jedoch nicht ausgeschöpft.










Ruth Olshan wurde 1970 in Moskau geboren. Ein Jahr später emigrierte die Familie nach Israel, 1974 kam sie nach Deutschland. Aufgewachsen in Berlin studierte Olshan über ein Stipendium in Leeds (UK) und Köln Filmregie und Drehbuch. Sie arbeitet als freie Autorin und Filmemacherin für Dokumentar- und Spielfilm. Für ihr Werk wurde Olshan mehrfach ausgezeichnet. Ihre Erfahrung als Drehbuchautorin und Filmemacherin bereichert ihr Schreiben von Kinder- und Jugendliteratur.
(Textquelle: Oetinger)




© by Favolas Lesestoff


Freitag, 1. April 2016

[Wer "A" sagt . . . Blogger Edition] mit Nicole von About Books








Vor meiner Bloggerzeit . . . 

. . . habe ich alles in Notizbüchern festgehalten. Also, eigentlich hat sich nicht viel geändert, außer, dass ich meine Gedanken und alles andere jetzt öffentlich teile und alles irgendwie geordneter ist. Naja und natürlich auch, dass es jetzt alles viel mehr Zeit einnimmt, weil ja auch noch die Optik und alles andere stimmen muss. Vor meiner Blogzeit habe ich also auch schon sehr viel gelesen und mich geärgert, dass ich niemanden hatte, mit dem ich mich darüber austauschen konnte.


Die Ideen für meinen Blog . . . 

. . . kommen mir eigentlich nur, wenn ich gerade nicht darüber nachdenke. Oftmals vergesse ich sie aber, weil ich zu faul bin mir alles zu notieren. Momentan habe ich auch wieder einige Ideen im Kopf, bin aber noch nicht sicher, wie ich das umsetzen kann. Sie bleiben also erst mal in meinem Kopf und reifen dort weiter. Irgendwann sind sie dann vielleicht auch spruchreif. Wenn ich mir überlege, ob ich mal wieder etwas tolles machen kann und darüber nachdenke, dann fällt mir allerdings nie etwas ein.


Mir gefällt am Bloggen, . . . 

. . . der Austausch mit anderen! Sei es mit anderen Bloggern oder gleichgesinnten Lesern. Ich finde es schön, wenn man darüber ins Gespräch kommt, weil es dann ja natürlich auf jeden Fall über Dinge geht, die einen interessieren. Das finde ich super! Außerdem entdecke ich selbst auch immer neues. Sowohl auf anderen Blogs, als auch bei mir selbst! :D


Meine Rezensionen . . . 

. . . fallen meistens anders aus, als ich es selbst erwartet habe oder auch gewollt habe. Selten bin ich zufrieden, aber oftmals finde ich einfach keine anderen Worte und weiss selbst gar nicht so recht, was mich eigentlich stört. Trotzdem finde ich es schön, dass es Leute gibt, die sie lesen und mir dann auch direktes Feedback dazu geben. Ab und an kommen mir dann auch weitere Gedanken in den Sinn, die ich dann noch gerne einfüge. Auf jeden Fall schreibe ich meistens aus dem Bauch heraus, obwohl ich vorher genau im Kopf habe, was ich schreiben will.


Ein unvergessliches Erlebnis als Bloggerin . . . 

. . . sind die tollen Treffen mit anderen Bloggern und vor allem auch die Besichtigungen bei Verlagen! Ich finde es so spannend hinter die Kulissen schauen zu können und das verdanke ich der Bloggerei. Unvergessen sind natürlich auch die ersten Zitat-Abdrucke in Printmedien. Wahnsinn!


Mein Lieblingsbuch . . . 

. . . Eine schreckliche Frage! Kann das irgendein Blogger wirklich beantworten? Also, mein All-Time-Favorit ist „Die Physiker“ von Dürrenmatt. Ja! Tatsächlich Schullektüre. Ehrlich. Ich war damals sehr verärgert, als ich dieses Buch in der 12. Klasse lesen MUSSTE und hatte da eigentlich keine Lust drauf. Ich las es natürlich trotzdem und war gegen meinen Willen total begeistert und lese es auch heute noch mindestens einmal im Jahr. Ansonsten hat mich damals „Enzo – Die Kunst ein Mensch zu sein“ von Garth Nix auch sehr beeindruckt. Und was immer geht ist selbstverständlich die Harry Potter-Reihe! Always ...


Als nächstes plane ich . . . 

. . . ein paar weitere Aktionen für Blogger. Wie bereits erwähnt reifen diese Ideen gerade noch in meinem Kopf heran. Außerdem plane ich gerade noch den Besuch der Leipziger Buchmesse mit der lieben Sabrina von den Bookwives ;)








Als Kind . . . 

. . . habe ich schon stapelweise Bücher aus der Bibliothek geschleppt.


Bücher . . . 

. . . sind meiner Ansicht nach eine der größten Errungenschaften des Menschen.


Es war einmal . . .

. . . der Anfang einer mitreißenden Geschichte.


Am liebsten . . . 

. . . bin ich mit meinem Mann, meinem Sohn und meinen Freunden zusammen. Das kommt tatsächlich noch vor dem Lesen. Aber auch nur das :D


Seit gestern weiss ich, . . .  

. . . dass es immer jemanden gibt, der etwas, was ich so richtig toll finde, überhaupt gar nicht leiden kann.


Schon immer . . . . 

. . . habe ich gerne und viel gelesen und nur in der Pubertät eine kleine Pause eingelegt um mich vermeintlich cooleren Dingen zu widmen – allerdings nur bis ich wieder zur Besinnung kam.


Ich will gar nicht wissen . . . . 

. . . was die Zukunft so bringt, ich lasse lieber alles auf mich zukommen und mache das beste draus, ich kann ich es eh nicht ändern.







Mein Blog About Books zeichnet sich wohl vor allem durch den kleinen Wurm an der Angel aus :) Auf jeden Fall werde ich auf diesen am häufigsten angesprochen. Im letzten Jahr kam dann ENDLICH mein Maskottchen dazu, nämlich mein toller lesender Seestern! Passend zum Design, passend zu mir! Designt von meinem super-lieben Freund Nils.
About Books gibt es seit 2008, wobei ich am Anfang eigentlich nur für mich gebloggt habe und auch eigentlich keine Besucher hatte. Den Kontakt und die Einsicht, dass es viele andere Gleichgesinnte gibt, die bekam ich erst ca. 2 Jahre später und seitdem läuft alles viel öffentlicher, was natürlich auch mehr Spaß macht. 
Ansonsten gibt es bei mir viele Rezensionen und auch sonst viele gemischte Aktionen, wobei ich glaube ich noch nicht so das gefunden habe, was mich wirklich ausmacht und meinen Blog von anderen abhebt. Aber ich hoffe, das wird noch kommen.







Ich (Jahrgang '81) habe Germanistik, Pädagogik und Psychologie studiert. Angefangen habe ich allerdings mit Chemie. Warum, das weiß ich heute auch nicht mehr, denn eigentlich hat mir Chemie schon in der Schule keinen Spaß gemacht, aber ich wollte mir wohl etwas beweisen. Ich bin seit über fast 10 Jahren verheiratet und dann aus dem großen weiten Ruhrgebiet in ein kleines Dorf gezogen, was zunächst einmal ein riesiger Kulturschock war. Spätestens nachdem 2010 unser kleiner Sohn geboren wurde, bin ich aber ganz froh, dass wir hier so ruhig wohnen. 
Neben den Büchern und dem Bloggen sind mir meine kleine Familie und meine Freunde am wichtigsten. Für mehr Hobbys bleibt kaum noch Zeit, obwohl ich mich gerne wieder mehr der Fotografie widmen würde. Ansonsten schaue ich gerne Serien mit meinem Mann, koche gerne (nicht backen! Das geht in die Hose :D) und mag gerne Musicals.





Liebe Nicole, 
herzlichen Dank, dass du bei meiner Blogger Edition von "Wer 'A' sagt ..." dabei bist. Deinen Blog besuche ich immer wieder gerne und staune über deine vielen Ideen und deinen grossen Einsatz. Ich freue mich schon darauf, dich wieder einmal zu treffen.
Ach, übrigens ist "Die Physiker" auch mein LIeblingsbuch von Dürrenmatt .....
liebe Grüsse Favola


Und wer auch die anderen B-Sager kennenlernen möchte, findet diese hier: *klick*