Zehn Gründe (*) "Der Geschmack von Sommerregen" zu lesen ....
1. Neben sehr vielen Emotionen kommt auch der Humor nicht zu kurz.
"Gott sei Dank hat sie ein Auto", lästere ich. "Auf den Schuhen hätte sie die fünfhundert Meter von ihrem Haus bis hierher niemals geschafft." (Seite 19)
2. Beide Protagonisten hüten ein Geheimnis.
3. Die Autorin schreckt auch vor Tabuthemen nicht zurück.
4. Das Buch gehört zwar nicht ins Genre Fantasy, trotzdem spielen Engel und Teufel eine Rolle.
Bei Vivian wird meine engelsgleiche Freundin regelmässig zum Teufelchen. (Seite 21)
5. Ein Schauplatz ist das Gymnasium, an dem vor allem die Gerüchteküche brodelt.
6. Die Dos und Don' ts beim Sex werden thematisiert.
(Und man weiss nach der Lektüre genau, wovon ich gestern geschrieben habe ... *klick* )
7. Die Protagonistin will die Definition von Blau revolutionieren.
8. Der eigene Wortschatz wird um zwei Fachbegriffe erweitert.
9. Man erlebt mit, wie das Phantom Oma Anne zu einem Menschen wird.
10. Ein Namensvetter von meinem Sohn spielt auch eine Rolle im Buch.
(*) Diese zehn Gründe sollte man allerdings nicht alle zu ernst nehmen, sie sind mir beim re-read einfach so ins Auge gesprungen ....
Und diese Beiträge gab es schon zum Summer Special:
Titel: Vanoras Fluch Reihe: The Curse, Band 1 / 3 Autorin: Emily Bold Genre: All Age, Romantasy Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (19. Juni 2012) ISBN: 978-1477678602 Seiten: 382
Ich habe schon das eine oder andere Mal an diesem Buch herumstudiert, es dann aber immer wieder in die Warteschleife zurück verbannt. Als dann Emily Bold auf ihrer Homepage 10 Teilnehmer für ihre Aktion "Ein Buch geht auf Reisen" suchte, nutzte ich meine Chance . . .
Ein Jahrhunderte alter Fluch, ein geheimnisvolles Amulett und eine junge Liebe, die eine längst erloschene Blutfehde neu entfacht …
Die Außenseiterin Samantha findet im Nachlass ihrer Großmutter ein altes Amulett. Wenig später führt ein Schüleraustausch die Siebzehnjährige nach Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie bereits von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Als sie dann auch noch den attraktiven Schotten Payton kennenlernt, gerät ihre Welt vollends aus der Bahn. Der mysteriöse Highlander erobert Sams Herz im Sturm. Im Strudel der Gefühle bemerkt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn was sie nicht ahnt: Paytons Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das die Schicksale ihrer beider Familien seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbindet und welches nun auch Sam in Lebensgefahr bringt …
(Bild- und Textquelle: Emily Bold)
Einstieg ins Buch:
Der Mond tauchte die sanften Hügel des schottischen Hochlands in ein silbernes Licht. Cathal Stuart zog seine blutige Klinge aus dem leblosen Körper seines Gegners.
Samantha Watts scheint eine ganz normale Schülerin zu sein, doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Als sie mit ihren Eltern das Haus ihrer Grossmuter räumt, findet sie auf dem Dachboden ein mysteriöses Silberamulett und alte Bücher. Da dies die einzigen wertvollen Dinge zu sein scheinen, nimmt sie sie mit nach Hause.
Natürlich geschah nichts! Es war ein Stück Silber an einer alten Kette! Insgeheim hatte wohl Indiana Jones in mir auf ein magisches Amulett gehofft. (6 % )
Kurz darauf erfährt sie, dass ihre Cousine Ashely auch diesen Sommer bei ihnen verbringen soll. Da sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert ist , geht sie auf den Vorschlag ihres Geschichtslehrers ein, einen Schüleraustausch in Schottland zu machen.
Schon kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf den Schotten Payton und fühlt sich auf unerklärliche Weise sehr zu ihm hingezogen. Er reagiert jedoch sehr widersprüchlich auf sie und Sam weiss nicht wirklich, woran sie mit ihm ist.
Wie Musik, dachte ich. Seine Stimme klang nach den bitteren Tränen des Blutes oder der tragischen Melancholie der Songs meiner Lieblingsband Nirvana. (17 % )
Die beiden Protagonsiten sind Emily Bold ausgesprochen gut gelungen. Sam war mir von der ersten Seite an sympathisch und da sie ein natürlicher, bodenständiger Typ ist, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Sie (und wohl auch die Autorin) scheint ein grosser Indiana Jones Fan zu sein, denn obwohl sie ein ganz normales, gut bürgerliches Leben führt, ist ihr innerer Indy auf ein Abenteuer aus. Je länger die Geschichte dauert, desto mehr Selbstvertrauen und Biss legt Sam an den Tag. Ihre Entwicklung im Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Payton sieht zwar gut aus, ist aber nicht perfekt (genau so wie ich es mag ...). Er wirkt sehr mysteriös und zum Teil unnahbar. Trotzdem realisiert man schnell, dass auch er das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Der grösste Teil des Buches wird aus der ich-Perspektive von Sam geschildert. So erlebt man ihre Gefühle, ihre Gedanken hautnah und versteht sie noch besser. Einzelne kürzere Kapitel verfolgen jedoch Payton oder sogar andere Personen in der 3. Person. Das war für mich recht gewöhnungsbedürftig, denn diese Perspektivenwechsel haben mir zu Beginne etwas Mühe bereitet.
Emily Bold ist wirklich eine ausgesprochen schöne, überaus romantische Liebesgeschichte gelungen, die jedoch von einem uralten Fluch überschattet wird. So erleben wir immer wieder interessante Rückblenden in das alte Schottland, bei denen wir mehr über den Fluch, aber auch über die Geschichte Schottlands und der Fehde zwischen den Clans erfahren.
Schon in Schottland hatte ich mich insgeheim von dem Indiana Jones in mir verabschiedet. Dies hier war kein Film. Es war das echte Leben - es war mein Leben -, und es stand gerade völlig auf dem Kopf! (73% )
Ein grosser Teil von "Vanoras Fluch" spielt in Schottland. Emily Bold hat dieses sagenumwobene Land wirklich schön aufgezeichnet. Es war wie ein Heimkommen in eine alt bekannte Welt, ein freudiges Wiedersehen mit Jamie Frasers Land. Wer also die Highland-Saga von Diana Gabaldon verschlungen hat, wird auch die Geschichte um Sam und Payton lieben.
Romantasy trifft History ... diese Mischung hat mich so gefangen genommen, dass ich den Kindle kaum mehr aus der Hand legen konnte. Dazu kommt, dass Emily Bold einen sehr flüssigen und lockeren Schreibstil hat. Für mich hat sie auch einen sehr guten Weg zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Alltag und Legende, zwischen Spannung und Liebesgeschichte gefunden. Die Autorin baut gekonnt fortlaufend Spannung auf und wartet mit einigen unerwarteten Wendungen auf.
Eigentlich könnte "Vanoras Fluch" sogar als Einzelband durchgehen. Eigentlich .... wenn da nicht der Epilog wäre ... mir schwant Böses ...
Vom Cover bin ich nicht restlos begeistert. Das Amulett und die im Hintergrund eingearbeitete Landschaft gefallen mir wirklich gut, doch die roten Lippen passen für mich so gar nicht zu Sam. Zudem hätte ich hinter diesem Buchdeckel nicht ein so jugendliches Buch erwartet ... das Titelbild sieht für mich definitiv "älter" aus.
Toll finde ich allerdings die Fotos und Zeichnungen, die einen am Kapitelanfang jeweils erwarten.
Man nehme eine grosse Menge Romantasy, mische diese mit einer guten Portion Historischem, gebe einen Schuss Abenteuer dazu und würze mit einer Prise Humor. Das Ganze dann im sagenumwobenen Schottland geniessen .... eine tolle Mischung .... süchtig machend .... "The Curse - Vanoras Fluch" ...
Das Vermächtnis (Erscheinungstermin: Oktober 2013)
Besucht unbedingt Payton und Sam im Web: thecurse.de
Dort findet ihr Fotos der Schauplätze, Stammbäume der Clans, Rezepte, ein gälisches Lexikon und auch sonst viele News.
Emily Bold wurde 1980 in Mittelfranken geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern lebt. Eine Katze vervollständigt die kleine Familie. Sie leben in einem idyllischen Dörfchen mit Blick auf Wald und Wiesen – äußerst ruhig und inspirierend.
Schon seit ihrer frühesten Jugend ist sie dem historischen Liebesroman verfallen. Zu ihren Favoriten in diesem Genre gehören: Johanna Lindsey, Amanda Quick und Kinley MacGregor. Natürlich liest sie nicht nur Liebesromane. Sie liebt die Highlandsaga von Diana Gabaldon, die Bücher von Tess Gerritsen und nicht zu vergessen, die Schwedenkrimis um Kommissar „Wallander“. Auch Bücher von Terry Pratchett, Dan Brown, Rebecca Gablé und Iny Lorentz (und noch soooo vielen anderen) stehen in ihrem Buchregalen.
Gestern habe ich euch einen ausführlichen Einblick in Sophies Farbenwelt gewährt ( *klick* ). Doch es gibt ein weiteres prägnantes Thema in "Der Geschmack von Sommerregen". Julie Leuze beschreibt feinfühlig Sophies Gefühle, das Näherkommen von Mattis und ihr und auch die für verliebte Jugendliche doch sehr wichtige Sexualität wird schön thematisiert. Die beiden reden nicht nur darüber, sondern wir erleben auch mit, wie sie ihre Körper erkunden und schlussendlich auch miteinander schlafen. Und das schildert die Autorin detailliert, wie ich es noch nie in einem Jugendbuch erlebt habe.
Und da dies ein Kritikpunkt in meiner Rezension war, wollte ich diese Thematik gerne in meinem Summer Special aufgreifen.
Das Buch könnte in der Schule sogar als Lektüre im Aufklärungsunterricht genutzt werden, denn es ist wirklich vorbildlich, wie die beiden Protagonisten miteinander umgehen, wie sie die ganze Sache angehen, nichts überstürzen und Sophie auch 'nein' sagen darf. Mich persönlich stört diese Offenheit überhaupt nicht, doch ich bin altersmässig auch nicht das Zielpuplikum. Und gerade in solchen Fällen blitzt dann doch die Bibliothekarin durch, die das Buch auch mit gutem Gewissen den 14-Jährigen in die Hand drücken kann .... da sitzt die Lehrerin doch zu tief in mir, die sehr viele Eltern kennengelernt hat und weiss, dass einige ganz froh sind, zu wissen, was ihre Kinder lesen, die sich auf mich verlassen, dass ich altersgerechte Bücher nach Hause gebe .... und ja, ich weiss, heute erleben schon viele Jugendliche ihr erstes Mal mit 14, doch so detailliert geschildert, wäre für mich die Altersempfehlung mindestens ab 16, wenn nicht sogar ab 18 ...
Wenn ich im Kopf so die Jugendbücher durchgehe, kann ich diese grob in vier Gruppen unterteilen:
keusch
keine rosaroten Gefühle ....
Ich dachte ja eigentlich, es sei einfach, richtig keusche Bücher zu finden, ich müsste nur die Jugendthriller nehmen, doch häufig, gibt es auch da eine kleinere Liebesgeschichte. Beispiele: "Zirkel", "Spiel des Lebens", "Vakuum", "Kälte"
nur küssen (und vielleicht ein bisschen fummeln)
Ich glaube, das ist die grösste Gruppe. In einem grossen Teil der Jugendbücher gibt es eine Liebesgeschichte, doch meistens geht die Beziehung nicht über das Küssen hinaus. Beispiele: "Silber", eigentlich alle Dystopien wie"Die Bestimmung", "Artikel 5", "Legend",bisher "Die Chroniken der Unterwelt" (ich denke jedoch, dass das ganz gut noch eine 3 werden könnte ...), "Ewiglich", "Göttlich", "Lost on Nairne Island", "Kuss des Tigers", "Von der Nacht verzaubert"
Sex, ein grösseres Thema
Und dann gibt es ganz selten Geschichten im Jugendbreich, in denen Sex ein grösseres Thema ist. Entweder wird viel darüber geredet und/oder, die Autorin bringt den Mut dazu auf, solche Intimitäten wirklich auch aufs Papier zu bringen. Und ich denke, das ist wirklich mutig, denn es ist bestimmt sehr schwierig, den schmalen Grat zu gehen, gefühlvoll und realistisch aber nicht seicht oder abgedroschen zu wirken. Beispiele: "Der Geschmack von Sommerregen", "Adorkable", "Von wegen Liebe", "Dylan & Gray"
Was meint ihr so zum Thema "Brennpunkt Sex in Jugendbüchern"? Wie weit sollen jugendliche Verliebte in Büchern gehen? Nur küssen? Ein bisschen Fummeln? Alles - und wenn ja, wie detailliert? Oder sollen sie es so wie Bella und Edward halten und sich den Sex bis nach der Heirat aufsparen? Und habt ihr vielleicht gute Buchtipps, die euch zum Thema "Sex in Jugendbüchern" positiv aufgefallen sind?
Julie Leuze, die Autorin von "Der Geschmack von Sommerregen" wird nächsten Samstag hier auf Favolas Lesestoff selber Stellung zu diesem Thema nehmen und uns ihre Beweggründe dafür, dass ihr neustes Jugendbuch in der Gruppe 4 gelandet ist, aufzeigen.
Ich bin schon sehr gespannt darauf.
Wenn man das Cover anschaut, kommt man gar nicht auf die Idee, was für eine immense Farbpalette an Gefühlen die Geschichte enthält. Wer meine Rezension zu "Der Geschmack von Sommerregen" kennt, weiss, wie begeistert ich davon bin, wie Julie Leuze das Farbenspiel in Sophies Wahrnehmung in die Geschichte eingewoben hat und damit ihren wunderbar leichten, zum Teil schon fast poetischen Schreibstil bereichert hat.
Aus diesem Grund habe ich mir das Buch ein zweites Mal vorgenommen und wirklich alle Farben von Sophies Monitor rausgeschrieben. So habe ich für euch Sophies ganz persönliche Farbpalette der Gefühle zusammengestellt:
Zudem habe ich drei Szenen aus dem Buch versucht malerisch festzuhalten:
Denn Mattis soll nicht sehen, dass ich den Kampf gegen die Tränen verloren habe. Stetig und salzig laufen sie mir über die Wangen, silbern tropfen sie über meinen inneren Monitor. Überdecken das Gold, verdrängen das Blau.
Ich hasse Silber. (aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 79)
Meine Gefühle fahren Achterbahn: unten das schleimige, eifersüchtige Grün, oben goldüberglänzte Liebe. Unten das Beige dieser nagenden Unsicherheit, oben elfenbeinfarbene Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass ich für Mattis the one and only bin. (aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 118)
Blau und Gold prallen auf spitzes Dunkelgrün, auf schmutzige Schlieren und Beige. Leiser Triumph wagt sich ans Licht, sofort überblendet von grellen Warnlichtern. Es ist zu viel, zu viele Farben, zu viele Emotionen, und ich schaffe es nicht, das Knäuel zu sortieren [...].
(aus "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, Seite 137)
Diese drei Motive habe ich mit dem Text zusammen als Postkarten entworfen.
Und als Abschluss habe ich mich noch bei Sophies Farbpalette bedient und drei Lesezeichen zum Buch kreiert:
Ich hoffe, dass ich euch mit diesem bunten Einblick in Sophies Emotionen noch etwas mehr auf das Buch aufmerksam machen konnte.
Selbstverständlich sind meine Kreationen alles meine persönlichen Eindrücke, meine ganz eigenen Interpretationen.
Und hier geht es zu meiner Rezension zu "Der Geschmack von Sommerregen": *klick*
Das Buch "Der Geschmack von Sommerregen" hat mich doch nachhaltiger beeindruckt, als vorerst angenommen. Zudem ist meine Rezension bei euch auf grosses Interesse gestossen, so dass ich mich dazu entschlossen habe, ein Summer Special zu diesem Titel aus dem INK-Programm zu organisieren.
So erwarten euch nächste Woche die unterschiedlichsten Posts zu "Der Geschmack von Sommerregen":
Es ist soweit, über einen halben Monat haben sich verschiedene Blogs den Bücher von Ulrike Rylance/Herwig gewidmet und dabei sind auch Informationen zur Autorin nicht zu kurz gekommen.
Vielleicht ist ja sogar das ein oder andere Buch bereits auf eurer Wunschliste gelandet?
Vier von euch haben sogar das Glück, dass bald ein Buch der Autorin bei ihnen zu Hause eintrudeln wird, denn wir hatten ja ein Gewinnspiel mit diesen Preisen gestartet:
Auf jedem der acht Blogs konntet ihr euch ein Los sichern und diese sind am Ende in einem grossen Topf gelandet. Dort wurde mit Hilfe von random.org ausgelost und gewonnen haben:
*Trommelwirbel on*
Heidrun B. aus K.
Vanessa L. aus H.
Leoni G. aus N.
Karin F. aus H.
*Trommelwirbel off*
Danke an alle fürs Mitmachen und herzlichen Glückwunsch an euch vier Gewinner!
Falls ihr euch für mehrere Bücher beworben habt, lasst euch überraschen, welches ihr bekommt.
Tja, einmal mehr dachte ich, dass ich diesen Monat wirklich gut dran sei ... als ich auf der SuB-Liste schaute, waren es nur VIER Juli-Neuzugänge .... bloss dumm, dass ich irgendwie nicht alle neuen Bücher eingetragen hatte ... und so wendete ich mich direkt dem SuB-Regal zu und meine Augen weiteten sich immer mehr vor Entsetzen ... Tja, was soll ich sagen? Aus den ursprünglichen vier Titeln sind 14 geworden! Warum ich ganze zehn Bücher meiner SuB-Liste unterschlagen habe, weiss ich auch nicht wirklich. Zum Glück habe ich davon schon 3.5 gelesen ...
Federica de Cesco ist ja leider in Deutschland nicht so bekannt wie bei uns in der Schweiz. Als Jugendliche habe ich bestimmt mehr als 20 Bücher von ihr verschlungen, angefangen mit "Der rote Seidenschal" bis hin zu "Aischa" und "Kel Rela". Alles bezaubernde Liebesgeschichten in einer fremden Kultur. Sehr empfehlenswert! Danach begann die Autorin erwachsene Belletristik zu schreiben, was man wirklich merkte, denn sie enthielt doch recht grosse erotische Anteile, jedoch sehr schön geschrieben. Mein letztes Buch von Federica de Cesco ist schon länger her und so dachte ich mir, ihr neuses Werk wäre die perfekte sommerliche Lektüre für mich. "Tochter des Windes" habe ich auch schon gelesen und rezensiert: *klick*
Dann kommt wirklich die perfekte Sommerlektüre. "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr emotionale, tiefgründige und prickelnde Liebesgeschichte, die mich vor allem durch den farbenprächtigen Schreibstil überzeugen konnte. Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sophie und Mattis haben mir definitiv den Sommer versüsst! (Hier kommt ihr zu meiner ganzen Rezension: *klick*) Aus diesem Grund wird es nach meiner Woche Urlaub ein Special zu diesem Buch geben. Es folgen dazu zwei weitere Post und eine ganz tolle Überraschung für euch. Es lohnt isch also, dranzubleiben. "Verlieb dich nicht in einen Vargas" von Sarah Ockler passt wirklich perfekt in mein sommerliches Beuteschema. Ich freue mich schon riesig darauf. Durch "Grave Mercy" und "Dark Triumph" reizt mich das Genre historischer Roman wieder vermehrt und so konnte ich bei dem schönen Cover von "So wie Kuper und Gold" von Jane Nickerson einfach nicht nein sagen. Ich hoffe, die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Emily Bold hat auf ihrer Homepage die Aktion "Ein Buch geht auf Reisen" ins Leben gerufen und hat zehn Leute gesucht, die bei dieser Wanderbuch-Aktion mitmachen. Da ich schon mit "The Curse - Vanoras Fluch"geliebäugelt hatte, nutzte ich diese Chance und hatte sogar das Glück, mit der Aktion starten zu dürfen. Dann hatte ich bei BloggdeinBuch Glück im Unglück - oder doch eher umgekehrt? Ich fand die Überraschungsidee, mit der Darkiss bei BloggdeinBuch seinen Einstand gab, wirklich sehr reizvoll. Tja und ich zähle wirklich zu den Auserwählten, doch als ich das Paket öffnete, war es eher eine böse Überraschung: "Soul Screamers 4: Schütze meine Seele". Ehrlich gesagt, bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass ein Verlag den vierten Band einer Reihe als Überraschungstitel raus gibt, denn leider habe ich von der Reihe noch keinen Titel gelesen .... Tja, das wird sich in nächster Zeit jedoch ändern ... der Verlag war zwar sehr nett und schenkt uns noch den ersten Band, aber Band 2 & 3 muss ich mir auch noch irgendwie besorgen, denn ich kann mir kaum vorstellen, sonst eine faire Rezension zu verfassen.
"Pandablues" habe ich auf Bücherzauber gewonnen. Da mich "Pinguinwetter" damals köstlich amüsiert hat, freue ich mich schon auf Britta Sabbags Fortsetzung. Nochmals ganz herzlichen Dank an Anja.
Tja, und dann kam überraschenderweise auch noch "Rush of Love - Erlöst" bei mir an. Das Büchlein habe ich schon gelesen und das Rezigramm ist schon vor einigen Tagen online gegangen: *klick*
So, was meint ihr zu meinen "bescheidenen" Neuzugängen?